Dietzenbach: „Mit Power in die Zukunft“

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Ausstellung zu Frauen und fairem Handel in Nicaragua noch bis 18. 9.
Es wurde gelauscht, gestaunt und getanzt: Am Samstag, 4. September, starteten die diesjährigen „Fairen Wochen“ im Dietzenbacher Rathaus-Center am Europaplatz mit einer bunten Vernissage zur Ausstellung „Mit Power in die Zukunft“ zu Frauen und Fairem Handel in Nicaragua. Möglich gemacht wurde diese durch
eine Zusammenarbeit des Ev. Dekanat Dreieich-Rodgau und dem Verein für Internationale Beziehungen.
Neben informativen Plakatwänden, die einen Einblick in das Leben speziell der Frauen in Nicaragua ermöglichten und wie sich deren Leben durch gerechtere
Handelsstrukturen verbessern kann, bekamen die Besucher auch bunte Unterhaltung geboten: Zwei nicaraguanische Tänzer der „Flor Saguanjoche“ sowie ein
Gitarrist aus Nicaragua unterhielten die Besucher mit landestypischen Klängen und Tänzen im Rathaus-Center. Zusätzlich konnte Beiträgen zur politischen Situation des Landes und zur Dietzenbacher Städtepartnerschaft mit Masaya gelauscht werden. Ein Infostand zum Handel von fairem Kaffee in der Region rundete das Programm ab.
Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang besuchte die Eröffnungsveranstaltung und zeigte sich erfreut und dankbar: „Nach langen Monaten in der Pandemie tut es allen
gut, ein Stück Lebensfreude durch Folklore aus Nicaragua und Masaya zurück zu bekommen.“ Und zugleich besonnen zum Thema dieses Tages: „Es sind oftmals
junge Frauen, die die Themen dieser Welt anpacken. Wir sind froh, heute und in den kommenden Wochen das wichtige Thema des Fairen Handels in unserer
Stadt beleuchten zu können.“ „Besonderer Dank gilt hierbei Frau Sandra Scholz, Pfarrerin für Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung des Ev. Dekanats
Dreieich-Rodgau, die es möglich gemacht hat, dass diese Ausstellung derzeit stattfindet.“
Die Ausstellung kann noch bis zum 18. September 2021 im Foyer des Rathaus Centers betrachtet werden. An den Samstagen, 11. und 18. September wird von
10 bis 14 Uhr an gleicher Stelle der Faire Stadtkaffee sowie nicaraguanisches Kunsthandwerk zu Gunsten der Partnerschaft verkauft werden.
„Kommen Sie vorbei! Nutzen Sie die Chance, sich aus erster Hand zu informieren“, ruft Dr. Lang einladend auf.
Hintergrund und Details:
Die vom Weltladen Marburg konzipierte Ausstellung zeigt eindrücklich, wie eine wirtschaftliche Selbstständigkeit in gerechteren Handelsstrukturen gerade Frauen zu einem besseren Leben ermächtigen kann, das wiederum der ganzen kommunalen Gemeinschaft dient. Nicaragua und fairer Handel – Themen mit Dietzenbacher Tradition: Seit drei Jahren wird, initiiert durch das Evangelische Dekanat Dreieich-Rodgau, die Evangelische Christus-Gemeinde, den Gewerbeverein und die Stadt Dietzenbach, an verschiedenen Stellen in der Kreisstadt der
fair gehandelte Dietzenbacher Stadtkaffee verkauft. „Für uns als Kirche“, so Mitinitiatorin Sandra Scholz, Pfarrerin für Ökumene und Gesellschaftliche Verantwortung des protestantischen Kirchenkreises, „sind fair gehandelte Produkte wichtig, weil wir so durch unseren Konsum einen Beitrag zu faireren Löhnen in den Produktionsländern, zu besseren Arbeitsbedingungen und zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Natur leisten können.“ Der faire Stadtkaffee sei darüber hinaus ein tolles Aushängeschild für die Kreisstadt und für viele ein schönes
Mitbringsel. Nicht nur für den Magistrat ist es seitdem selbstverständlich, dass bei Sitzungen nur noch Fairer Stadtkaffee getrunken wird. Von Anfang an war es
den Initiator*innen dabei wichtig, dass mit dem Verkauf von Bohnen und Pulver auch Projekte der Partnerschaft zu Masaya in Nicaragua unterstützt werden.
Masaya: Freundschaftlicher Kontakt seit den 80ern. Denn zu den Menschen in Masaya besteht durch den Verein Monimbo schon seit Anfang der 80er-Jahre ein
freundschaftlicher Kontakt, der 1985 in eine offizielle Städtepartnerschaft mündete. In dieser Zeit unterstützte Monimbo Straßen-, Wasserleitungs- und Schulbauprojekte sowie die Alphabetisierungsarbeit in der dortigen Region. Inzwischen hat der Verein für Internationale Beziehungen die Partnerschaftsarbeit übernommen und im Lauf der Jahre unterschiedliche Projekte in den Bereichen Kultur, Erziehungswesen, Schule und Jugendaustausch unterstützt. Im Rahmen des „Weltwärts-Freiwilligenprogrammes“ haben darüber hinaus junge Menschen
aus Nicaragua jeweils für ein Jahr Dietzenbacher Kindertagesstätten bereichert und junge Dietzenbacher*innen ebenso Einrichtungen in Masaya.

Quelle: Stadt Dietzenbach

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