Langen: Junge Wilde und edle Klänge

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Ein Fest für die Musik startet am 11. September

Etwas kleiner als sonst, aber nicht weniger fein, so präsentiert sich Ein Fest für die Musik nach der einjährigen Corona-Zwangspause. Von Mitte September bis Mitte Dezember fasst der Veranstaltungsreigen wieder zahlreiche Konzerte verschiedenster Stilrichtungen zusammen, die an unterschiedlichen Orten in der Stadt über die Bühne gehen.

Die Pandemie hat in der Kulturszene ihre Spuren hinterlassen. So konnten Chöre und Orchester lange Zeit nicht oder nur sehr eingeschränkt proben. Und dennoch hat der städtische Fachdienst Kultur und Sport gemeinsam mit den bewährten Partnern das Festival für diesen Herbst geplant, um die Rückkehr zur Normalität musikalisch zu begleiten.

„Live dabei zu sein, wie Musik entsteht, ist ein Genuss“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Es ist etwas, das kein Konzertmitschnitt auf DVD oder Blu-ray und auch keine Internet-Liveübertragung von ein paar Musikern in einem ansonsten leeren Saal ersetzen kann.“ Und er freut sich: „Inzwischen ist es wieder möglich, Konzerte zu besuchen. Mit Abstand und Hygienekonzept zwar, am besten geimpft, alles in allem bei Weitem noch nicht so unbeschwert wie früher. Aber immerhin: Musizierende und Zuschauer in einem Raum, verbunden durch ihre Liebe zu wohlklingenden Tönen.“

Die Eröffnungsfanfare ins Fest für die Musik erklingt unter dem Motto „Die jungen Wilden“ bei der Jazz-Initiative Langen in der Alten Ölmühle. Dort treten am Samstag, 11. September, 20.30 Uhr, die Mama Shakers mit „Cannibal Rhythm“ auf und präsentieren eine bunte Mischung aus tanzbaren Jazz- und Blues-Titeln der 1920er und 30er Jahre, gewürzt mit Songs aus dem Fundus des Jazz, Blues und Chanson.

Orgelmusik von Komponistinnen erklingt am Sonntag, 19. September, 18 Uhr, in der Stadtkirche. Die Manuale und Pedale bedient die evangelische Kantorin Elvira Schwarz. An gleicher Stelle spielt Ludwig Frankmar am Sonntag, 17 Oktober, 18 Uhr, Musik für Barockcello.

Die Musikschule ist wie immer in das Programm des Fests für die Musik eingebunden. Am Samstag, 6. November, gibt es um 10.30 Uhr im Gemeindehaus der Stadtkirche ein Konzert für Kinder und Familien mit dem Titel „Auf der Burg“. Die Streichorchester präsentieren sich beim Adventskonzert am Samstag, 27. November, 18 Uhr, in der evangelischen Martin-Luther-Kirche festlich. An gleicher Stelle erfreut No Noise, die Big Band der Musikschule, am Samstag, 4. Dezember, 19 Uhr, mit dem Programm „The Swingin‘ Snowflake“. Die Orchester und Ensembles der städtischen Musikschule musizieren schließlich am Mittwoch, 8. Dezember, 18.30 Uhr, in der Neuen Stadthalle gemeinsam beim großen Adventskonzert.

Ihre Jahreskonzerte bestreiten drei Langener Musikvereine im Rahmen des Festivals. Den Auftakt macht der Harmonika Spielring Langen: Am Samstag, 13. November, 17 Uhr, musizieren das Erste Orchester der Spielgemeinschaft Langen-Dietzenbach, die Spielgruppe 50plus und Solist Arnd Fitterer in der Stadtkirche. Am Sonntag, 21. November, 17 Uhr, folgt der Orchesterverein Langen in der Neuen Stadthalle. Wiederum eine Woche später, am Sonntag, 28. November, 17 Uhr, lädt das Mandolinen-Orchester Langen ins evangelische Petrus-Gemeindehaus.

Die Jazz-Initiative ist neben dem Eröffnungskonzert mit mehreren weiteren Veranstaltungen beim Fest für die Musik vertreten: Am Samstag, 9. Oktober, 20.30 Uhr, bietet die Jimmy Reiter Band in der Alten Ölmühle Electric-Blues. Nach New Orleans entführt Zydeco Annie mit ihren Swamp Cats die Zuschauer am Samstag, 30. Oktober. Am 13. November geht es dann auf der anderen Seite des Atlantiks weiter: Das Jean-Philippe Bordier Quartett hat Jazz aus Paris im Gepäck. In der Adventszeit schließlich gibt es am Samstag, 11. Dezember, X-Mas Blues Gospel mit dem Gitarristen Ignaz Netzer.

Zweimal gibt es „Edle Klänge“ zu hören. In dieser Reihe, in der hoch begabte Musiker auf wertvollen historischen Instrumenten spielen, präsentieren sich am Sonntag, 7. November, die tschechische Geigerin Lada Federova und am Sonntag, 5. Dezember, der Cellist und Komponist Manuel Lipstein. Beide Konzerte beginnen um 17 Uhr im evangelischen Petrus-Gemeindehaus.

Der frühere erste Tenor der Dresdner Semperoper, Billy Andrews, ist am Donnerstag, 9. Dezember, 20 Uhr, in der Neuen Stadthalle zu Gast. Als The Dark Tenor verbindet er klassische und moderne Musik miteinander. Einen Tag später, am Freitag, 10. Dezember, 20 Uhr, führt das Russische klassische Staatsballett in der Neuen Stadthalle „Der Nussknacker“ auf.

Der doppelte Schlusspunkt beim Fest für die Musik obliegt dem Vocalensemble Langen und dem Cordis-Ensemble. Gemeinsam mit Solisten führen sie Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium am Sonntag, 12. Dezember, gleich zweimal in der Stadtkirche auf: einmal um 15 Uhr als Gesprächskonzert für Kinder ab dem Grundschulalter, einmal um 18 Uhr als festliches Konzert.

Alle Konzerte finden nach den jeweils aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt; aktuell gilt für die Besucher 3G (geimpft, genesen oder aktuell getestet). Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, den Eintrittspreisen und Vorverkaufsstellen finden sich im Programmheft, das unter anderem an den Veranstaltungsorten ausliegt. Ein Fest für die Musik wird unterstützt durch die Stadtwerke Langen, die Sparkasse Langen-Seligenstadt und die Dr.-Bodo-Sponholz-Stiftung.

Quelle: Stadt Langen

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