„Chance Zukunft“ – vom Praktikums- zum Ausbildungsplatz

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Dietzenbacher Firma Anwidea bietet jungen Menschen eine Chance

Als Teil des Dietzenbacher Sozialprojektes „Chancen für die Zukunft – auf der Suche nach verborgenen Talenten“ ermöglicht das Dietzenbacher Unternehmen
Anwidea GmbH jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben. Anwidea bietet Dienstleistungen und Beratung für die Bereiche Regulatory und Medical
Affairs in der Gesundheitsbranche sowie medizinischen Kosmetik an und ist, wie viele andere Firmen, stets auf der Suche nach gutem Personal.
Unternehmen sind bei der Suche nach Fachkräften Herausforderungen ausgesetzt, gerade in der wirtschaftlich starken Rhein-Main-Region. Da bleiben
Ausbildungsplätze nicht selten unbesetzt. Gleichzeitig haben junge Menschen Schwierigkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche, aber dennoch den Willen und
das Potential, ihre Talente einzubringen und sich weiterzuentwickeln.
Diese Situation hat die Kreisstadt Dietzenbach erkannt und bringt mit der Initiative „Chancen für die Zukunft. Auf der Suche nach verborgenen Talenten“
junge Menschen, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben mit ausbildenden Unternehmen zusammen. Mit Erfolg, wie man seit einigen Jahren
sieht. Die Stadtwerke Dietzenbach und die Städtischen Betriebe sind mit gutem Beispiel voran gegangen und haben Jugendliche ins Berufsleben begleitet, vom
Praktikums- zum Ausbildungsplatz. Dem folgte die Maingau Energie GmbH.

Wie funktioniert das Konzept?

Das Jugendberatungsbüro RoOF – Richtig orientiert in Offenbach – verknüpft die Berufsberatung und Ausbildungssuche
von jungen Menschen in der Stadt Dietzenbach. In Kooperation mit der Arbeitsgruppe 3 des Integrationskonzeptes finden hier Jugendliche eine
Anlaufstelle, die aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse oder nicht ausreichender Schulnoten keine Ausbildung finden. Fatma Mitiler von der
Koordinierungsstelle des Projektes „Chancen für die Zukunft – Auf der Suche nach verborgenen Talenten“ ist stets in Kontakt mit den Firmen und wirbt auf
Arbeitgeberseite für das Projekt. Als Teil des Dietzenbacher Integrationskonzeptes entstand im Laufe der letzten Jahre ein starkes Netzwerk,
um Interessierten eine Chance zu geben.
Und Bobby Wahab macht es den bisherigen Erfolgsgeschichten nach. Die ersten Schritte in diese Richtung sind gemacht. Der 26-jährige Dietzenbacher hat im
vergangenen Jahr eine Art Praktikum – eine Stelle im Rahmen der Einstiegsqualifizierung – angetreten. Seit August hat er eine Ausbildung zum
Kaufmann für Groß-und Außenhandelsmanagement begonnen. „Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit und denke, die Gesundheitsbranche hat für die
Zukunft weiterhin viel Potenzial“, so Wahab.
Für den Übergang vom Praktikum zur Ausbildung ist extra die Geschäftsführerin Antje Wichmann aus Berlin, der Hauptzentrale der Firma, angereist: „Gute
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für ein Unternehmen. Wir sind erst seit Ende 2019 am Standort und sind dort aktuell in
der Aufbauphase. Doch frühzeitig in Fachkräfte zu investieren ist wichtig für die Zukunftsfähigkeit und Stabilität.“
Die Dietzenbacher Zweigniederlassung hat sich bewusst die Kreisstadt als Standort ausgesucht. Antje Wichmann erklärt: „Die zentrale Lage, die
vorhandene Infrastruktur sowie die Nähe zum Frankfurter Flughafen sind wichtige Entscheidungskriterien die absolut für Dietzenbach sprechen. Mit dem
Großlager für verschiedene Medikamente und pharmazeutische Stoffe soll in Zukunft dezentral unter anderem ein Apothekenversand aufgebaut werden.
Auch erste Kontakte zu Vereinen bestehen. Die Geschäftsführung setzt auf eine starke regionale Identität. „Wir investieren in die Region und wollen auch durch
soziales Engagement etwas zurückgeben“, so die Geschäftsführerin.
Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang ergänzt: „Dietzenbach ist ein attraktiver Standort und bietet Standortvorteile für die Neuansiedlungen von Firmen, wenn dann die
Fachkräfteentwicklung noch dazu passt, sind wichtige Erfolgsfaktoren für die positive Geschäftsentwicklung gegeben“.
Fatma Mitiler, Projektkoordinatorin, freut sich über die erneute Erfolgsmeldung und gibt bekannt: „Wir freuen uns auch noch über neue Firmen, die an dieser
3 von 4 Seiten Initiative Interesse haben.“ Frau Mitiler ist telefonisch unter 06074-2113-272 und per E-Mail unter chancen@dietzenbach.de zu erreichen.

Wie läuft das Projekt der Einstiegsqualifizierung (EQ) konkret ab?

1. Wenn ein Unternehmen Interesse an der Projektteilnahme hat, kann es gerne mit der Koordinierungsstelle in Kontakt treten.
2. Diese informiert Kooperationspartner, insbesondere das Jugendberatungsbüro RoOF und interessierte Jugendliche, dass die Firma einen
Einstiegsqualifizierungs-Platz anbietet.
3. Das Unternehmen erhält die Bewerbungsunterlagen des Bewerbers/der Bewerberin über die Koordinierungsstelle. Bei Interesse würde einen Termin für
ein Vorstellungsgespräch vereinbart werden.
4. Bei einer Zusage seitens des Unternehmens und des Bewerbers bzw. der Bewerberin muss eine Anmeldung bei der Berufsschule erfolgen. Hier unterstützt
die Koordinierungsstelle gerne.
5. Den Antrag auf Gewährung von Fördermitteln erhält das Unternehmen dann von der Agentur für Arbeit oder der Pro Arbeit. Arbeitgeber können einen
Zuschuss zudem an den/die EQ-Teilnehmer/in gezahlten Gehalt von bis zu derzeit 247 € (seit 01.08.2020) sowie eine Pauschale als Zuschuss zum Gesamtsozialversicherungsbeitrag erhalten.
6. Als letzter Schritt ist ein Vertrag zwischen Arbeitgeber und der/dem Jugendlichen abzuschließen. Eine Kopie dieses Vertrages ist bei der zuständigen Kammer einzureichen und beim Sozialversicherungsträger anzumelden.
Nach der sechs- bis zwölfmonatigen Dauer informieren der/die Einstiegsqualifizierungs-Teilnehmer/in und die Agentur für Arbeit bzw. die Pro Arbeit die Koordinierungsstelle und ggf. das Jugendberatungsbüro RoOF*, ob die Maßnahme Erfolg hatte und eine Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis indas 1. (oder sogar in das 2.) Lehrjahr erfolgen kann. Nach Beendigung der EQ
findet ein Abschlussgespräch statt und dem/der EQ-Absolvent/in wird ein Zeugnis ausgestellt. Spätestens zwei Monate nach Beendigung soll der EQVerwendungsnachweis an die Agentur für Arbeit oder Pro Arbeit übermittelt sein.* Das Jugendberatungsbüro RoOF ist zuständig für junge Menschen im Alter von 13 bis 27 Jahren aus Dietzenbach, egal ob es um Fragen zur Berufsberatung, Ausbildungsplatzsuche, Schulbesuch, Arbeitsaufnahme oder um persönliche und familiäre Probleme geht. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können das Projekt bspw. bei der Teilnehmendenakquise, der Anbahnung der EQ mit Antragstellung, der Begleitung der jungen Menschen während der EQ und bei der Überleitung in das Ausbildungsverhältnis unterstützen.

Quelle: Stadt Dietzenbach

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