Rödermark: Werkstatt-Café: Neustart nach Corona-Pause

Werbung:

Trete unserer Gruppe bei oder belohne uns mit einem Like. Vielen Dank.

Nach fünfzehnmonatiger Pause konnte wieder gemeinsam repariert und gefachsimpelt werden

Seit 2016 war der erste Mittwoch im Monat stets der Tag des Werkstatt-Cafés. Bürgerinnen und Bürger konnten mit ihren defekten Geräten in den Garderobenraum der Halle Urberach kommen, um sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Reparateuren wieder in Ordnung zu bringen. Bis die Corona-Pandemie kam und für einen Veranstaltungsstopp sorgte.

Über 15 Monate dauerte diese Zwangspause schlussendlich an, bis am vergangenen Mittwoch der Neustart erfolgen konnte. Ganz „wie zuvor“, ist aber das Werkstatt-Café noch nicht wieder möglich. Termine müssen vorab vereinbart werden und die sogenannten „3 Gs“ berücksichtigt werden – Zugang nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene. Das Werkstatt-Team um die ehrenamtlichen Engagement-Lotsinnen Waltraud Krayer und Elfie Pach sowie Martina Beckmann und Ute Schmidt vom städtischen Ehrenamtsbüro packten gemeinsam an, nahmen Anrufe zur Anmeldung entgegen, teilten Zeitfenster zu und sorgten für den reibungslosen Ablauf am Abend. 22 Gäste konnten begrüßt werden, und bis auf 2 Termine für die Fahrrad-Werkstatt war das Repair-Café komplett ausgebucht.

Richtige Schätze brachten die Bürgerinnen und Bürger zu ihren Terminen mit. Von der defekten Heckenschere, über Kaffeemaschinen bis zum Röhrenradio aus den 1950er Jahren waren die Spannweite der Geräte groß. Die ehrenamtlichen Helfer Rainer David, Reneé Raddé, Daniel Schawo, Dieter Metz, und Georg Haake nahmen jede Herausforderung an und machten sich an die Reparatur der Kleingeräte im Innenraum, während Bernward Bayer und Werner Schwarzkopf, beide aktiv im ADFC tätig, vor der Halle Fahrräder warteten und Bremsen prüften.

Auch wenn am Ende nicht jedes Gerät repariert werden konnte, war die Freude darüber, dass endlich wieder gemeinsam repariert und gefachsimpelt werden konnte, groß. Und so manche Geschichte konnten die Besucherinnen und Besucher zu ihren Schätzen berichten. So wie zur Spieluhr in Form eines Grammophons, die lange Jahre reines Deko-Objekt war. „Sie hat seit dem Kauf noch zu DM-Zeiten nicht mehr funktioniert“, bedauerte die Besitzerin Lou Heinrich, um sich nach der erfolgreichen Reparatur umso mehr zu freuen. Nach dreißig Jahren konnte gemeinsam die ihr noch unbekannte Melodie der Spieluhr bestimmt werden – das Thema aus dem Siebziger-Jahre-Filmklassiker „Love Story“.

Die Leiterin des Ehrenamtsbüros der Stadt Ute Schmidt zieht nach dem ersten Termin mit neuem Konzept ein gutes Fazit: „Die Voranmeldungen haben sich bewährt und haben neben der verkürzten Wartezeit auch den Vorteil, dass sich unsere Engagierten gut auf die angemeldeten Geräte und Reparaturen vorbereiten können. So haben sie das richtige Werkzeug gleich mit dabei.“ Und einen weiteren positiven Nebeneffekt konnte sie feststellen. Die ersten Anmeldungen für den nächsten Termin am 1. September sind bereits eingegangen. Daran schließt sich aber auch die Bitte des Teams an, die vereinbarten Termine nicht verfallen zu lassen.  Mit einer Absage können die Reparaturtermine an die Bürgerinnen und Bürger auf der Warteliste vergeben werden.

Für dieses Jahr sind die monatlichen Treffs wieder an jedem ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 19 Uhr geplant. Nächster Termin ist am 1. September. Die weiteren Termine 2021 sind am 6. Oktober, 3. November und 1. Dezember 2021. Anmeldungen nimmt das städtische Ehrenamtsbüro unter der Tel. 07064 911-671 oder per Mail an ehrenamtsbuero@roedermark.de entgegen.

Quelle: Stadt Rödermark

 

Diesen Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email

Werbung:

aus dem

wird das

weiter zu

Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem neuen Magazin. Die alte Webseite (Isenburg-Echo) steht Euch noch ein paar Wochen zur Verfügung, wird aber nicht mehr mit neuen Artikeln gefüllt. Ab sofort geht es weiter als

www.echo-vor-ort.de