Langen: Schnell und vollzählig am Einsatzort

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Bürgermeister Jan Werner begrüßt neue Feuerwehrbeamte

Auf die Freiwillige Feuerwehr Langen ist Verlass. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte beweisen Jahr für Jahr in hunderten Einsätzen, dass sie allen Herausforderungen gewachsen sind. Doch so ganz ohne hauptamtliches Personal geht es nicht. Dieses sorgt zum einen dafür, dass die notwendigen Hintergrundarbeiten im Referat Brand- und Zivilschutz erledigt werden und die mehr als 10.000 verschiedene Ausrüstungsgegenstände jederzeit einsatzbereit sind. Viel wichtiger aber: Sie sorgen tagsüber dafür, dass die Tagesalarmsicherheit gewährleistet wird. Denn dann sind die Ehrenamtlichen meist an ihrer Arbeitsstätte – und die liegt oftmals nicht in Langen.

In den vergangenen Jahren war es immer schwieriger geworden, die gesetzlichen Vorgaben bei den sogenannten „hilfsfristrelevanten“ (sprich dringlichen) Einsätzen zu erfüllen. Denn binnen zehn Minuten nach der Alarmierung muss ein erstes Fahrzeug am Einsatzort eintreffen, in dem ein Fahrzeugführer, ein Maschinist sowie je ein zweiköpfiger Angriffs- und Wassertrupp an Bord sind. Dazu werden ein Einsatzleiter und ein Feuerwehrangehöriger in der Zentrale benötigt. Somit sind in den ersten zehn Minuten acht Personen erforderlich. Bei nur neun Hauptamtlichen (die durch Urlaub, Krankheit, Fortbildung und Arbeitszeitregelungen nie alle gleichzeitig auf der Feuerwache sind) stand die Feuerwehr somit sehr häufig vor der Entscheidung, zu spät einzutreffen oder unterbesetzt pünktlich einzutreffen.

Vor diesem Hintergrund hatte die Stadtverordnetenversammlung im vergangenen November auch mit Blick auf das Wachstum der Stadt fünf weitere Stellen für Feuerwehrbeamte beschlossen. Damit liegt Langen nun bei der Personalstärke der Hauptamtlichen etwa gleichauf mit Städten ähnlicher Größe und Einsatzhäufigkeit.

Vier von fünf der neuen Hauptamtlichen haben bereits ihren Dienst aufgenommen: Seit 1. Juni ist Fabian Rieth in der Feuerwache an der Darmstädter Straße beschäftigt, zum 1. August folgten Jonas Eisenhauer, Nils Pieper und Daniel Dauta Brito. Im September folgt dann der fünfte neue Feuerwehrbeamte.

Bei der Begrüßung der „Neuen“ hob Bürgermeister Jan Werner die Bedeutung eines reibungslosen Zusammenspiels von haupt- und ehrenamtlichen Kräften hervor. „Unsere Freiwillige Feuerwehr ist mit ihren derzeit 114 Mitgliedern in der Einsatzabteilung hervorragend aufgestellt. Die Arbeit der hauptberuflichen Feuerwehrleute ist dennoch unverzichtbar. Zum einen, um die vollständige Einsatzbereitschaft jederzeit zu gewährleisten, und zum anderen, um eben an Werktagen das Eintreffen der ersten Helfer in der gebotenen Schnelligkeit und in ausreichender Stärke sicherzustellen“, sagt Jan Werner. „Es geht dabei nicht nur um das Erreichen von zeitlichen Vorgaben, es geht primär um die Sicherheit unserer Einsatzkräfte ebenso wie unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Quelle: Stadt Langen

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