Hohe Ehrung für Wolfgang Steinmetz

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Hessischer Verdienstorden für großes soziales Engagement

Er hat in Langen und Alsbach-Hähnlein seine Spuren hinterlassen, war politisch sowie vielfältig ehrenamtlich aktiv und hat sich in den vergangenen 40 Jahren mit ganzer Kraft für die Versorgung von MS-Kranken in Hessen eingesetzt. Dafür ist Wolfgang Steinmetz von Ministerpräsident Volker Bouffier mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Bürgermeister Jan Werner überreichte die Auszeichnung jetzt in einer pandemiebedingt kleinen Feier im engsten Familienkreis.

Wolfgang Steinmetz, am 2. August 1941 in Langen geboren, kam nach ersten beruflichen Stationen im Personalbüro der Bundesbahndirektion Frankfurt und in der Dezernatsverwaltung Stadtwerke und Verkehr der Stadt Frankfurt 1968 zur Langener Stadtverwaltung. Bis 1977 war er Leiter des Rechnungsprüfungsamtes. Von 1974 an war er zudem als Geschäftsführer beim damaligen Abwasserverband Langen/Egelsbach (Erzhausen kam erst später dazu) für den rund 20 Millionen Mark teuren Ausbau der Kläranlage im Bereich B 486/K 168 verantwortlich. „Eine sehr zeitaufwändige Arbeit“, erinnert sich Wolfgang Steinmetz.

Politisch aktiv war er ab 1962 erst bei den Jungsozialisten und später der SPD, unter anderem von 1964 bis 1977 als stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. 1968 zog er in den Kreistag ein. 1977 kam dann der Wechsel nach Alsbach-Hähnlein – dort wurde Wolfgang Steinmetz zum Bürgermeister gewählt.

Schon früh engagierte er sich neben der Politik auch auf weiteren Feldern ehrenamtlich: So gehörte Wolfgang Steinmetz 1969 zu den Gründern des Fördererkreises für Europäische Partnerschaften Langen und war bis 1977 Vorstandsmitglied. Von 1973 war er ehrenamtlicher Arbeitsrichter am Arbeitsgericht Offenbach und von 1977 bis 1983 Ortsgerichtsvorsteher und Schiedsmann in Alsbach-Hähnlein.

Das besondere Engagement des längst wieder in Langen auf dem Oberen Steinberg lebenden Wolfgang Steinmetz liegt im sozialen Bereich: 1983 übernahm er die Geschäftsführung des drei Jahre zuvor gegründeten hessischen Landesverbands der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG). Unter seiner Ägide entwickelte er sich systematisch zu einer leistungsfähigen Selbsthilfe- und Betreuungsorganisation sowie zum Partner für Behörden und andere Hilfsorganisationen. Bei seinem Eintritt in den Ruhestand 2001 war der Landesverband auf mehr als 4.000 Mitglieder angewachsen.

Zur finanziellen Absicherung entstanden 1986 der Förderkreis Hessischer MS-Kranker und 1992 die Hessische MS-Stiftung. Beide Institutionen führte Wolfgang Steinmetz bis zu seinem 75. Lebensjahr ehrenamtlich.

Seit 2013 ist Wolfgang Steinmetz alleiniges Vorstandsmitglied der „Wilhelm und Ilse Passet Stiftung“. Diese unterstützt den Hessischen Landesverband der DMSG durch Einzelfallbeihilfen und die Förderung gezielter Projekte. Und seit 2019 ist er Vorstandsmitglied der Trudelotte Thyssen Stiftung.

„Wolfgang Steinmetz engagiert sich seit vielen Jahren in selbstloser Weise ehrenamtlich und setzt sich für das Wohl der an Multiple Sklerose erkrankten Menschen ein“, hebt Ministerpräsident Volker Bouffier in der Begründung der Ehrung hervor. Auch Bürgermeister Jan Werner würdigte sein außergewöhnliches Engagement, das nun zurecht mit dem Hessischen Verdienstorden belohnt werde.

„All meine Tätigkeiten hatten immer ein gemeinsames Ziel: Sie alle helfen MS-Kranken“, betont Wolfgang Steinmetz: „Es war viel Arbeit, aber es hat immer Spaß gemacht. Es hat ein großes Stück Freizeit gekostet und ging manchmal auch zu Lasten der Familie. Aber meine Frau Renate und unsere Töchter Sylvia und Martina haben das nicht nur mitgetragen, sondern immer auch tatkräftig unterstützt. Insofern ist dieser Hessischen Verdienstorden eine Auszeichnung für unsere ganze Familie.“

Quelle: Stadt Langen

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