Abhilfe bei Gestank und Maden in der Biotonne

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Richtiger Umgang hilft gegen Probleme mit kompostierbarem Abfall

Gut sechs Jahre nach Einführung der Biotonne in Langen ziehen die Kommunalen Betriebe (KBL) und die städtische Abfallberatung eine positive Bilanz. Und verraten gleichzeitig, wie man Problemen mit Gestank oder Maden aus dem Weg geht.

Die 5.958 Biotonnen im gesamten Stadtgebiet werden nach Angaben der KBL gut angenommen. Auch viele Haushalte, die sich zunächst davon befreien ließen (was mit einem Komposthaufen oder einem Schnellkomposter im genügend großen eigenen Garten auf Antrag geht), haben längst umgedacht und sich doch für eine Biotonne entschieden. Ein Vorteil: Auch für Gartenkomposter ungeeignete Bioabfälle wie Speisereste (sogar Knochen) oder kranke Pflanzenteile werden in den industriellen Anlagen zu hygienisch unbedenklichem Kompost verarbeitet.

Über 1.900 Tonnen Bioabfall kommen so jährlich aus Langen in die Biovergärungs- und Kompostierungsanlage in Frankfurt-Fechenheim. Dort erzeugen sie klimafreundlichen Strom und Kompost.

Stellenweise landet der Bioabfall aber leider noch in Plastiktüten in der Tonne. Hintergrund ist, dass der Einzelhandel „Biokunststofftüten“ oder „kompostierbare Plastikbeutel“ anbietet. Sie sind in Langen wie im gesamten Kreis Offenbach jedoch nicht für die Biotonne geeignet, weil sie sich erst nach längerer Zeit vollständig zersetzen. Das führt in der Anlage in Fechenheim zu Problemen, da die Plastikbeutel in Streifen und Stücke zerreißen und dadurch die Mechanik der Anlage behindern.

Die Kommunalen Betriebe bitten deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, Biomüll nicht in Plastiktüten in die Tonne zu geben, auch wenn „Biokunststoff“ oder „kompostierbar“ draufsteht. Eine gute Alternative sind Papiertüten, die es außer im Handel an der StadtInfo im Langener Rathaus sowie auf dem Wertstoffhof, Darmstädter Straße 70, zum Preis von einem Euro für zehn Stück zu kaufen gibt. Das vermeidet auch Ärger bei der Müllabfuhr: Denn falsch befüllte Tonnen werden erst geleert, wenn die Plastiktüten – oder andere nicht kompostierbare Abfälle – vom betreffenden Haushalt entfernt wurden.

Mitunter ist aber auch leider Leben in der Bude. Das Zusammenspiel von Wärme und Feuchte sowie ausreichend Nahrung bietet Fliegenlarven eine perfekte Kinderstube. Daher sollte im Sommer auf eine geringe Feuchtigkeit geachtet werden, beispielsweise durch angetrockneten Rasenschnitt oder in Zeitungspapier eingewickelte feuchte Küchenabfälle, empfiehlt die städtische Abfallberatung. Auch eine Lage zusammengeknülltes Zeitungspapier, das direkt nach der Leerung auf den Tonnenboden gelegt wird, hilft. Die Tonne sollte im Sommer grundsätzlich geschlossen bleiben, damit keine Fliegen zur Eiablage hineingelangen. Dasselbe gilt für die Bioabfallsammlung in der Küche.

Die Biotonne sollte möglichst nicht in der direkten Sonne stehen, sondern kühl und schattig, sonst heizt sie zu sehr auf. Außerdem sollte sie auf keinem Fall in geschlossenen Räumen oder Garagen aufgestellt werden. Dort ist der Luftwechsel zu gering und es können sich Pilzsporen in der Raumluft ansammeln.

Wer sich vor Maden ekelt, kann den oberen Tonnenrand mit Essig einstreichen. Dies stoppt die Madenwanderung aus der Tonne.

Und wem es nicht geheuer ist, mit dem eigenen Gartenschlauch und Handschuhen seine Biotonne selbst zu reinigen, kann dafür auch eine mobile Tonnenreinigung direkt vor die Haustür bestellen. Adressen dazu gibt es von der Abfallberatung im Rathaus.

Bei weiteren Fragen sind die städtische Abfallberatung oder die Kommunalen Betriebe unter den Telefonnummern 06103 203-391 und 595-471 gerne behilflich. Informationen gibt es zudem im Internet unter www.langen.de/biotonne.html

Quelle: Stadt Langen

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