Stellungnahme zum Artikel »Viele Schulen sind schon ausgestattet« aus der Offenbach Post vom 21. Juli 2021

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Unter der Überschrift „Viele Schulen sind schon ausgestattet“ berichtet die Offenbach Post in ihrer Ausgabe vom 21. Juli 2021 über die Bundesförderung für mobile Luftfilter in Schulen in Höhe von 200 Millionen Euro. Im letzten Absatz heißt es dort unter anderem, dass der Kreis Offenbach keine Förderung in Anspruch nehmen wird. Da der Artikel die Fakten nicht vollständig wiedergibt und dadurch vor allem auch in den sozialen Netzwerken für emotionale Diskussionen gesorgt hat, stellt der Kreis Offenbach folgendes klar:

Die Fördergelder des Bundes, um die es im Artikel geht, sind gemäß der Förderrichtlinien für Räume der Kategorie 2 (Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit) vorgesehen. Dieses Detail wird im Bericht nicht erwähnt, war aber nachweislich expliziter Ausgangspunkt für die an Landrat Oliver Quilling gerichteten Fragestellungen des Redakteurs. Auf die Frage, inwieweit der Kreis diese Förderung in Anspruch nehmen wird, gab der Landrat die im Artikel zitierte Antwort, die allerdings – ohne entsprechende Kenntlichmachung – gekürzt wurde. So lautet auch der Satz in voller Länge: „Ausnahmslos alle 3.718 Klassenräume an den Schulen in Trägerschaft des Kreises Offenbach können durch Fenster, die sich öffnen lassen, belüftet werden und fallen deshalb in Kategorie 1.“ Sie kommen für die genannte Förderung des Bundes damit nicht in Betracht. Die Inanspruchnahme der Fördermittel wurden also auch nicht – wie von einigen Leserinnen und Lesern auf Basis des Artikels angenommen – von Kreisseite aus abgelehnt.

Darüber hinaus ist festzuhalten, dass sich die gestellten Fragen auch nicht auf den generellen Einsatz von mobilen Luftfiltern in Schulen bezogen. Der Kreis Offenbach als Schulträger lässt aktuell weiterhin den Einsatz umfangreich prüfen. Parallel dazu wurden und werden bereits weitere Maßnahmen ergriffen. Dazu zählen unter anderem die Modernisierung von raumlufttechnischen (RLT) Anlagen, für die auch bereits Bundesmittel beantragt und bewilligt wurden, sowie die Anschaffung von CO2-Ampeln.

Quelle: Stadt Offenbach

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