Sicher rutschen, schaukeln und klettern: Städtische Betriebe kontrollieren regelmäßig die Spielplätze

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Fast jeden Montag geht Stefan Keitzl mit seinem Team auf den Spielplatz und das mitten in der Arbeitszeit. Manchmal setzt sich der Tischlermeister auf eine Schaukel
während sein Kollegen Thorsten Spengler ein wenig im Sand gräbt, rein beruflich natürlich. Die meiste Zeit aber ist das Team damit beschäftigt, Müll wegzuräumen
und zu überprüfen, dass jede Schraube sitzt, jedes Kettenglied an Ort und Stelle ist und jede Fallschutzmatte an ihrem Platz liegt. „Visuelle Routine-Kontrolle“ heißt
diese Inspektion, für die die Spielplatzkolonne bei Städtischen Betriebe zuständig ist.

„Unsere Mitarbeiter führen die Inspektion jede Woche gewissenhaft aus, denn von ihr hängt die Sicherheit der spielenden Kinder ab“, lobt Betriebsleiter Thomas
Vollmuth.

Angegliedert ist die Spielplatzkolonne an die Schreinerei bei den Städtischen Betrieben, denn wenn es etwas zu reparieren oder ein neues Spielgerät aufzubauen
gibt, sind die beiden Tischlermeister, der Geselle und die beiden Auszubildenden die richtigen Ansprechpartner. Die wöchentliche Überprüfung der Spielanlagen ist
per DIN-Norm vorgeschrieben und dauert im Sommer manchmal einen ganzen Tag. Die Spielplatzkolonne steuert nicht nur die 16 öffentlichen Spielplätze an,
sondern auch die 12 Spielplätze der Kindertagesstätten, die beiden Skateranlagen, die Soccer-Cages, den Geschichtspfad, die Balanciermeile, den Skulpturenpark, die
Bolzplätze und das Calisthenics-Stadion im Hessenpark.

Immer zu zweit fahren die Kollegen der Schreinerei den Spielplatz ab und prüfen auf Verunreinigung und offensichtliche Mängel. Kleine Reparaturen wie zum
Beispiel lose Schrauben erledigen sie sofort, alle anderen zeitnah. In seltenen Fällen müssen sie das Spielgerät kurzzeitig sperren. Bei den Kindern ist die
Spielplatzkolonne immer gern gesehen. „Sie stellen viele Fragen“, erzählt Abteilungsleiter Stefan Keitzl.

Zusätzlich zur wöchentlichen Sichtkontrolle findet vierteljährlich eine „operative Inspektion“ statt, bei der die Spielgeräte intensiver begutachtet werden. Einmal im
Jahr kommt zudem der TÜV Süd und prüft als unabhängige Instanz, dass Dietzenbachs Kinder sicher schaukeln, rutschen und klettern können. Die TÜV-Inspektion ist freiwillig, ist aber für das Team der Spielplatzkolonne als Qualitätsmerkmal sehr wichtig.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Sandkästen. Eine Spezialfirma wälzt den Sand einmal im Jahr bis in eine Tiefe von 40 Zentimetern um und siebt ihn durch.
Dabei filtert sie Unrat heraus, der bei der wöchentlichen Kontrolle nicht bemerkt worden ist. „Etwa alle fünf Jahre wird der Sand komplett ausgetauscht“, berichtet
Schreiner Thorsten Spengler. „Wir füllen auch zwischendurch immer wieder nach.“
Bedauerlich sei, dass immer mehr Müll auf den Spielplätzen landet. „Wir möchten die Nutzer herzlich bitten, ihren Müll wieder mitzunehmen, wenn die Mülleimer voll
sind“, sagt Stefan Keitzl. „Wir bemühen uns die Behälter regelmäßig zu leeren, können aber nicht ständig vor Ort sein.“ Bei der Sauberhaltung der Spielanlagen könnten Bürger aktiv mithelfen.

„Bei akuten Problemen oder Verunreinigungen zum Beispiel mit Glasscherben sind wir über jede Mängelmeldung dankbar“, ergänzt Thorsten Spengler. Das Problem werde dann so schnell wie möglich behoben. Mängel an den Spielplätzen können jederzeit online auf der städtischen Homepage unter www.dietzenbach.de/mängelmeldungen gemeldet werden.

Quelle: Stadt Dietzenbach

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