»Flächendeckende Gigabitanbindung – egal ob in der Stadt, am Stadtrand oder auf dem Land«

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Sinemus überreicht Bescheid zum Glasfaserausbau über Kofinanzierung des Landes über 5,6 Millionen Euro an Kreis Offenbach

Wiesbaden/Dietzenbach. Der Kreis Offenbach verfügt bereits über eine gute Versorgung mit schnellem Internet. Dennoch treibt er den Ausbau weiter voran, um allen zu ermöglichen, von den Chancen der Digitalisierung zu profitieren. Daher bekommen nun 72 Schulen, ein Krankenhaus, 347 Haushalte und 76 Gewerbeadressen im Landkreis Glasfaseranschlüsse. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hat heute virtuell einen Förderbescheid des Landes über rund 5,6 Millionen Euro zur Kofinanzierung an Landrat Oliver Quilling zum weiteren Ausbau der Breitbandinfrastruktur überreicht.

„Beim Ausbau der digitalen Infrastruktur hat für uns der marktgetriebene Ausbau stets Vorrang. Aber dies ist nicht überall wirtschaftlich umzusetzen, weshalb wir dort fördern, wo der Ausbau für Telekommunikationsunternehmen unwirtschaftlich ist“, erläuterte Ministerin Sinemus. „Niemand darf von der Digitalisierung abgehängt werden, egal ob er in der Stadt, außerhalb der Kernbebauung oder im ländlichen Raum wohnt. Wir haben das Ziel, bis 2025 flächendeckend eine gigabitfähige Infrastruktur bereitzustellen unter vorrangiger Berücksichtigung sozioökonomischer Einrichtungen und Gewerbegebieten. Bis 2030 wollen wir dann flächendeckend Glasfaser in Hessen haben. Dies geht nur als Gemeinschaftsleistung von Wirtschaft und öffentlicher Hand.“

Aktuell ist im Kreis Offenbach für 96,6 Prozent der Haushalt eine Anbindung mit mindestens 100 Mbit/s möglich. Bei der Versorgung der Gewerbegebiete, bei der Hessen Spitzenreiter unter den deutschen Flächenländern ist, liegt der Landkreis mit 96,9 Prozent in der Kategorie 50 Mbit/s noch einmal über dem schon sehr guten hessischen Durchschnitt. Mit dem aktuellen Ausbau, der bis August 2023 abgeschlossen sein soll, werden 347 private und privatgewerbliche Haushalte sowie 76 Gewerbeadressen und eine Klinik an Internet mit Gigabitgeschwindigkeit angeschlossen, die überwiegend im Außenbereich liegen. Die Unternehmen sind vorwiegend landwirtschaftliche oder gärtnerische Betriebe. „Alle müssen die Möglichkeit haben, an den neuen Technologien zu partizipieren. Grundlage für ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt sind Glasfaser-Hochleistungszugänge zum Internet“, sagte die Ministerin.

Durch die Gigabit-Anbindung der 72 Schulen soll es zudem ermöglicht werden, künftig flächendeckend modernen digitalen Präsenzunterricht mit modernen Medien anbieten zu können. „Allein im vergangenen Jahr konnten wir in Hessen weitere rund 200 Schulen mit einer gigabitfähigen Leitung versorgen“, so Sinemus. Mit Stand Juni 2021 verfügen inzwischen 1.423 der rund 2.000 Schulen (71 Prozent) über Gigabitanbindung im Vergleich zu 1.222 Schulen (61 Prozent) Stand Juli 2020. Im Jahr 2019 verfügten nur 609 Schulen (30 Prozent) über einen gigabitfähigen Anschluss. Bis Ende 2022 sollen nahezu alle Schulen über einen gigabitfähigen Internetanschluss verfügen, auch die Schulen in Trägerschaft des Landkreises Offenbach.

„Durch die sehnlichst erwartete Fördermittel-Zusage des Landes und der bereits kurz zuvor erfolgten des Bundes kann das Meilenstein-Projekt für unsere Schulen endlich in die nächste Phase starten“, führte Landrat Oliver Quilling näher aus. „Der Kreis Offenbach hat als einer der ersten Schulträger in Hessen bereits alle seine Schulen komplett mit WLAN ausgeleuchtet. Damit die Einrichtungen dies aber auch vollumfänglich für den Unterricht sowie dessen Vor- und Nachbereitungen nutzen können, bedarf es der entsprechenden digitalen Anbindung inklusive Inhouse-Installation. Mit Vorlage der Förderbescheide können wir nun den Bestbieter der Ausschreibung mit der Umsetzung beauftragen.“

Die Kosten des Ausbaus von rund 14 Millionen Euro teilen sich Bund (rund 7 Millionen Euro), Land (rund 5,6 Millionen Euro) sowie Kreis (rund 1,4 Millionen Euro). Insgesamt sind zirka 145 Kilometer Tiefbau notwendig. Weitere 187 Kilometer können durch Mitverlegung eingespart werden. Dabei werden 261 Kilometer neue Glasfaser und 280 Kilometer neue Leerrohre verlegt, 15 Kabelverzweiger sowie 24 Hauptverteiler neu gesetzt. Zusätzlich werden 101 Kilometer Glasfaser, 86 Kilometer Leerrohr und elf Hauptverteiler einer Mitnutzung zugeführt. „Wir sind in Hessen schon sehr gut aufgestellt und gehören zu den bestversorgten Flächenländern. Dennoch werden wir beim Breitbandausbau nicht nachlassen“, unterstrich Sinemus. Die Hessische Landesregierung hat in dieser Legislaturperiode bis 2024 Mittel in Höhe von 270 Millionen Euro für den Gigabitausbau vorgesehen. Davon stehen 100 Millionen Euro für die Erschließung von Gewerbegebieten zur Verfügung, um die hessischen Unternehmen fit für 5G zu machen.

Quelle: Stadt Offenbach

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