Die Unwetter und ihre Folgen – GRÜNE stellen Anfragen zur Stadtverordnetenversammlung

Werbung:

Trete unserer Gruppe bei oder belohne uns mit einem Like. Vielen Dank.

Wenn am kommenden Dienstag die Stadtverordnetenversammlung zusammentritt, wird sie sich – auf Initiative der GRÜNEN-Fraktion – mit der Problematik der Hochwasser und Überflutungen aufgrund der jüngst vergangenen Starkregen-Ereignisse befassen.

GRÜNEN-Sprecher Roland Kreyscher: „Wir haben entsprechende Fragen an den Magistrat gestellt, die am Dienstag beantwortet werden. Das nehmen wir zum Anlass, eine „Aussprache“ zu diesem Thema zu beantragen.“ Die Geschäftsordnung des Parlaments sieht das vor, sobald eine Fraktion es  beantragt. Sie dauert ca. ½ Std. und bezieht sich auf eine Anfrage, die im Rahmen der Fragestunde gestellt wurde.

Sprecherin Linda Hein: „Wir wollen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Der Hinweis, dass unsere Kanalisation für derartige Ereignisse nicht ausgelegt ist, ist uns zu wenig und keine Antwort auf unsere Fragen“.

In einem Schreiben vom 15. Juni hatte sich die GRÜNE-Fraktion an den Magistrat gewandt und gefordert, eine umfassende Ursachenforschung zu veranlassen. Zudem haben sie dringende Fragen gestellt. Hein: „Leider haben wir bis dato keine Antwort erhalten. Wir hoffen, dass sie der Magistrat in der aktuellen Stunde noch liefern wird.“ ´Wir fordern daher eine umfassende Ursachenanalyse, um die Auswirkungen solcher Extremereignisse in den Griff zu bekommen (….). Wir sehen eine Reihe von Maßnahmen, die geprüft werden müssen´, heißt es in dem Schreiben.

Die GRÜNEN-Sprecherin hat sich daher mit Fragen an den Magistrat gewandt, vor dem Hintergrund, dass es binnen 4 Wochen zu Hengstbach-Hochwasser-Ereignissen kam, sowie übergelaufenen Kanälen mit weitreichenden Gebäudeschäden. Hein: „Die jeweiligen Regenereignisse waren zwar stark, aber längst nicht extrem. In den vergangenen Jahren wurden in Dreieich zwar Schutzmaßnahmen getroffen, um die Auswirkungen von Starkregenereignissen abzumildern, aber wirken diese überhaupt?“

Eine weitere GRÜNEN-Anfrage befasst sich mit den Hochwasserereignissen in der August-Bebel-Straße. Im Mai bzw. Juni gab es hier durch Unwetter über Sprendlingen innerhalb von vier Wochen zwei Hochwasserereignisse. Kreyscher: „Während der Unwetter sind dutzende Keller der dortigen Häuser vollgelaufen. Die Anwohnerinnen und Anwohner berichten, dass das Wasser durch die Kellerwände und die Bodenplatten gekommen sei.“

Roland Kreyscher hat sich dementsprechend mit Fragen an den Magistrat gewandt. Die GRÜNEN wollen vom Magistrat u. a. wissen, ob das Abwassersystem im Wohngebiet August-Bebel-Str. richtig dimensioniert ist, bzw. worin der Magistrat die Gründe für die mehrfach überfluteten Keller sieht. Außerdem fragen sie, ob auszuschließen ist, dass die Ereignisse in irgendeinem Zusammenhang mit den Baustellentätigkeiten an der August-Bebel-Straße stehen. Kreyscher: „Noch ist die Baustelle August-Bebel-Straße nicht vollständig geschlossen. Wir wollen wissen, ob für den Magistrat noch kurzfristige Verbesserungen am Kanalsystem in Betracht kommen.“

Beunruhigend finden die GRÜNEN, dass die Extremwetterlagen zugenommen haben, auch an Intensität. „Für uns steht außer Frage, dass wir es auch in Dreieich mit den Folgen des Klimawandels zu tun haben und uns ernsthafte Gedanken machen müssen und v.a. Maßnahmen ergreifen – ´Klimafolgenanpassung´ heißt das Stichwort!“

Quelle: Stadt/Grüne Dreieich

Diesen Beitrag teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email

Werbung:

aus dem

wird das

weiter zu

Wir wünschen Euch viel Spaß mit dem neuen Magazin. Die alte Webseite (Isenburg-Echo) steht Euch noch ein paar Wochen zur Verfügung, wird aber nicht mehr mit neuen Artikeln gefüllt. Ab sofort geht es weiter als

www.echo-vor-ort.de