Langen: Musikalische Kitagruppe rückt näher

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Magistrat hält trotz Kostensteigerung an Einrichtung fest.

Überhitzte und nicht kalkulierbare Rohstoffmärkte, teilweise gar nicht auf dem Markt verfügbare Rohstoffe wie Dämmmaterial und volle Auftragsbücher bei vielen Anbietern: Was zahllosen Bauherren landauf, landab die Sorgenfalten in die Stirn treibt, trifft auch die Stadt Langen hart. Der Bau einer Containeranlage für eine Kindergartengruppe im Garten des Kulturhauses Altes Amtsgericht wird knapp 280.000 Euro teurer als angenommen. Der Magistrat will trotzdem an dem Vorhaben festhalten, das 25 Betreuungsplätze schaffen wird. Die endgültige Entscheidung obliegt der Stadtverordnetenversammlung.

Der Plan sieht vor, im hinteren Teil des gut 1.300 Quadratmeter großen Gartens des Kulturhauses in der Darmstädter Straße 27 eine Containeranlage aus 18 Modulen aufzustellen und diese für die Kinderbetreuung zu nutzen. Die neue Gruppe soll organisatorisch an die Kita „Am Steinberg“ angeschlossen werden. Zudem ist vorgesehen, die Nähe zur städtischen Musikschule zu nutzen und dort musikalische Angebote zu etablieren. „Ein solches Konzept ist auch für Erzieherinnen und Erziehern sehr interessant“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Es haben sich bereits zwei Erzieherinnen bei uns gemeldet, die unbedingt dort anfangen möchten.“

Das ist – neben der Schaffung von 25 dringend benötigten Betreuungsplätzen – auch einer der Gründe, warum der Magistrat an der Kitagruppe festhalten will. Eine erste, grobe Kostenschätzung war im vergangenen Herbst von etwa 716.000 Euro Anschaffungskosten ausgegangen. Die Einholung entsprechender Angebote für die Containermodule gestaltete sich allerdings extrem schwierig. Letztlich liegen der Stadt nun vier Offerten vor, die alle deutlich über dem ursprünglich prognostizierten Preis liegen. Die aktualisierte Kostenkalkulation der Kommunalen Betriebe Langen (KBL) geht von einem Gesamtaufwand von 995.000 Euro aus. Darin enthalten ist aber auch die Umgestaltung der Außenfläche; unter anderem ist ein von einer Bepflanzung umgebenes Rondell als Musikbereich geplant.

„Diese Kostensteigerung ist natürlich sehr ärgerlich“, sagt Jan Werner. „Aber auf die allgemeine Preisexplosion haben wir keinerlei Einflussmöglichkeiten. Ich bin froh, dass der Magistrat die Notwendigkeit der Schaffung dieser Musik-Gruppe weiterhin für sehr wichtig erachtet, um damit die lange Warteliste auf einen Kinderbetreuungsplatz wieder etwas zu verkürzen.“

Die Firma, die das günstigste Angebot für die Container abgegeben hat, könnte sie im November 2021 aufstellen. Voraussetzung ist, dass die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 15. Juli grünes Licht für den Vorschlag des Magistrats gibt. Vorab wird die Vorlage im Haupt- und Finanzausschuss am 1. Juli beraten.

Quelle: Stadt Langen

 

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