Ein Kunst- und Geschichtspfad für Rödermark : Stadt ruft zu Namensvorschlägen auf

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Selbstbewusstsein fußt auf dem Wissen, woher man kommt, was man kann und was man hat. Das gilt für Personen wie für Städte. Das Interesse an lokaler Historie und Kunst wächst – in diesem Sinne möchte der Magistrat der Stadt Rödermark die historisch relevanten Orte und Kunstwerke im öffentlichen Raum sichtbar und erlebbar machen. Ab Anfang September wird man im gesamten Stadtbeginn auf 55 kleine Schilder mit einem QR-Code stoßen, die auf markante Punkte der Stadtgeschichte oder auf Kunstwerke hinweisen. Scannt man den QR-Code, wird man akustisch über den jeweiligen Ort informiert.

Wie immer hat ein solches Projekt viele Mütter und Väter. Den Anstoß dazu gab Bürgermeister Jörg Rotter, der in der Kreisstadt Dietzenbach auf die dortigen „Haltestellen Kunst“ aufmerksam wurde. Der Magistrat griff die Idee auf und legte im Dezember letzten Jahres die Koordination des Gesamtprojekts in die Hände von Oliver Nedelmann. Dieser wiederum konnte auf umfangreiche Vorarbeiten Rödermärker Vereine und Initiativen zurückgreifen: Der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) hat für jeden Ortsteil historisch fundierte und sehr unterhaltsame Rundgänge ausgearbeitet, die auf der Vereinshomepage (www.hgv1979-roedermark.de) zu finden sind.

Die Vorsitzende des Vereins Kunst in Rödermark (www.kunst-in-roedermark.de), Sylvia Baumer, hat die Skulpturen Rödermarks erfasst und dokumentiert. Martin Winkler hat daraus eine Radtour gemacht, der man über www.outdooractive.com folgen kann.

All das wurde zusammengeführt und wird ab Anfang September den Rödermärker Kunst- und Geschichtspfad ergeben.

Wie soll der funktionieren?

  • Man kann alles dem Zufall überlassen, stößt hin und wieder auf ein Schild im Stadtbild und lässt sich etwas über das Objekt vor einem erzählen.
  • Oder man hat in diesem Moment etwas Zeit und lässt sich ein paar Stationen entlang des Kunst- und Geschichtspfads führen.
  • Oder man geht das Ganze planvoll an – mit Zeit und Stadtplan-Flyer oder Homepage. Man wählt einen Ausgangspunkt, lässt sich durch Rödermark führen und entdeckt seine Heimatstadt vielleicht von ganz neuen Seiten.

Von den vielen Müttern und Vätern des Projektes war schon die Rede. Aber wie soll das Kind heißen? „Kunst- und Geschichtspfad“ ist nur der Projektname. „Geschichts- und Kunsttour“, „Kunst und Geschichte in Rödermark“ sind diskutierte Möglichkeiten. Bürgermeister Jörg Rotter: „Den Namen des Pfades sollen die Bürgerinnen und Bürger selbst bestimmen. Wir bitten daher um Vorschläge, die bis zum 30. Juni telefonisch (911230) oder schriftlich (thomas.moersdorf@roedermark) eingehen müssen.“ Originell, kurz und prägnant sollte der Titel sein. Die Siegerin oder der Sieger werden eine kleine Überraschung erhalten.

Neben dem Rodaulehrpfad und dem Skulpturenpfad, die im Juni bzw. im Herbst letzten Jahres das Licht der Welt erblickten, ist der Kunst- und Geschichtspfad nun ein weiteres Angebot, Rödermark in seiner Vielfalt zu entdecken oder sein Wissen über Natur, Kunst und Geschichte zu vertiefen.

Die Kosten für Grundkonzeption, Ortstermine, redaktionelle Arbeiten für Homepage und Audio-Guide, Aufnahme und Bearbeitung für den Audio-Guide, Konzeption und Herstellung der Schilder und des Flyers sowie für die Homepage konnten auch dank ehrenamtlichen Engagements auf rund 11.900 Euro begrenzt werden.

Quelle: Stadt Rödermark

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