Kunstrasenplatz verbessert Trainings- und Spielbetrieb

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Landrat überreicht Förderbescheid an Sportvereinigung Hainstadt

Die Sportvereinigung Hainstadt will ihren über 30 Jahre alten Hartplatz am Katzenfeld durch einen neuen Kunstrasenplatz ersetzen. Die moderne Anlage kostet rund 460.000 Euro. Der Wert der Eigenleistungen und der Umfang des Kredites, den der 1879 gegründete Verein aufnimmt, summieren sich auf 130.000 Euro. Der Großteil der Ausgaben wird durch Zuschüsse gedeckt. Landrat Oliver Quilling hat Marika Schultz, Vorsitzende der Sportvereinigung Hainstadt, einen Förderbescheid in Höhe von rund 44.000 Euro übergeben. Außerdem erhält der Verein von der Gemeinde Hainburg, die Eigentümerin des Geländes ist, 180.000 Euro und vom Land Hessen knapp 90.000 Euro.

Die Mitglieder der Sportvereinigung Hainstadt zeigen seit Jahren im Fußball erfolgreich, dass man in der Gemeinschaft stärker sein und im Zusammenspiel mit anderen Vereinen mehr Tore und Punkte erzielen kann. Die Fußball-Abteilung kickt bereits 15 Jahre lang in einer Jugendspielgemeinschaft (JSG) mit der SG Germania Klein-Krotzenburg. Seit 2016 hat der Traditionsverein die Kooperation im C- und B-Juniorenbereich erweitert und den Sportfreunden Seligenstadt den Ball zugespielt. 2018 haben die drei Partner den Jugendförderverein JFV Hainburg-Seligenstadt e.V. geründet. Auch beim Bau des neuen Kunstrasenplatzes soll der Gemeinschaftsgedanke Großes bewegen. Der Verein hofft, dass viele der knapp 1.000 Mitglieder mit anpacken. Bei der Erneuerung des Sportplatzes sind rund 1.500 Stunden Eigenleistung eingeplant.

„Die moderne Sportanlage mit Kunstrasen ist im Vergleich zum alten Tennenplatz wie ein Quantensprung. Die besseren Trainings- und Spielbedingungen werden den Fußballerinnen und Fußballern sicherlich einen Kick geben und für einen Leistungsschub sorgen“, sagte Landrat Oliver Quilling bei der Übergabe des Förderbescheides. „Ich wünsche dem Verein, dass er die große Aufgabe gemeinsam mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern gut meistert und auch mit der Unterstützung vieler Rasen-Paten, die Geld für einen Teil der Grünfläche geben, rechnen kann“, so der Landrat.

Die Sportvereinigung Hainstadt ruft in einer Spendenaktion dazu auf, für zehn Euro pro Quadratmeter oder für 48 Euro für zehn Quadratmeter die Patenschaft für einen Teil des Kunstarsens zu übernehmen. Wer für eine Fläche von mindestens zehn Quadratmeter spendet, findet seinen Namen auf einer Tafel am Sportplatz und im Internet wieder. „Die SV hat mit ihren Angeboten im Fußball, Fitness, Gesundheitssport, Kinderturnen, der Tanzwerkstatt Hainstadt sowie dem Spielmanns- und Fanfarenzug für alle etwas zu bieten. Der Verein leistet vor allem in den 22 Teams des Jugendfördervereins nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im sozialen Bereich eine wertvolle Arbeit, die vielen Kindern und Jugendlichen zugutekommt“, sagte der Landrat.

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter den knapp 950 Mitgliedern liegt bei knapp 40 Prozent. Von den derzeit rund 350 aktiven Sportlern der Fußballabteilung sind 112 Kinder und Jugendliche, die in den Mannschaften von der G- bis A-Jugend um Punkte kämpfen. „Drei Vereine – eine Jugend“ heißt die Devise, nach der die Nachwuchskicker gemeinsam ausgebildet und gefördert werden. Somit kann der Schmerz einer Niederlage auf vielen Schultern verteilt und die Freude über Siege und Pokale gemeinsam erlebt werden.

Der Hainstädter Verein zeichnet sich auch durch sein Engagement bei der Ausbildung junger Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus, bei der die SV vom Hessischen Fußballverband gefördert wird. Erfahrene Unparteiische stehen dem Nachwuchs in der Anfangsphase als Paten und Coaches zur Seite.

Der neue Kunstrasenplatz ist für die Sportvereinigung dringend notwendig, denn auf dem alten Hartplatz war die Verletzungsgefahr hoch und ein regulärer Spiel- und Trainingsbetrieb nicht mehr möglich. Die Oberfläche des neuen Spielfeldes besteht aus einer 3,5 Zentimeter starken elastischen Tragschicht, die mit einem Sand-Kork-Gemisch verfüllt wird. Die Sanierung umfasst unter anderem die Modernisierung der automatischen Beregnungsanlage. Dass ein Kunstrasen Wasser braucht, klingt paradox, doch der Platz wird nach der geplanten Fertigstellung im September 2021 besser bespielbar und für die Fußballer komfortabler, wenn er vor dem Anpfiff angefeuchtet wird.

Quelle: Stadt Offenbach

 

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