Bäderöffnung in der „neuen Normalität“

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Freiluft-Spaß mit Online-Tickets und Besucherobergrenze/Kinder bezahlen lediglich einen Euro Eintritt

Auf diese Nachricht haben viele sehnsüchtig gewartet: Am 12. Juni öffnen, sofern nichts mehr dazwischenkommt, das Freizeit- und Familienbad sowie das Strandbad Langener Waldsee ihre Pforten. Allerdings auch dieses Jahr noch unter starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

So viel Normalität wie möglich, so viel Sicherheit wie nötig. Unter diesem Motto steht für die Verantwortlichen der Bäder- und Hallenmanagement GmbH (BaHaMa) die Sommersaison. „Wir sind alle gemeinsam dafür verantwortlich, dass wir wohlbehalten diese Krise überstehen und allmählich zu einer ,neuen Normalität‘ finden“, sagt BaHaMa-Geschäftsführer Joachim Kolbe. Vor diesem Hintergrund wurden die Betriebs- und Hygienekonzepte erarbeitet sowie viele bauliche, technische und personelle Vorkehrungen getroffen. Für die Besucher am offensichtlichsten: Der Zutritt zum Strandbad Langener Waldsee sowie dem Freizeit- und Familienbad an der Teichstraße ist lediglich mit zuvor erworbenen Online-Tickets möglich. Und es gibt strikte Beschränkungen und Obergrenzen bei der Besucherzahl, entsprechend der jeweils geltenden Verordnungen.

Saisonkarten werden in diesem Jahr ebenso wenig verkauft wie Zehner- oder Jahreskarten. Wer allerdings aus den Vorjahren noch Zehnerkarten besitzt, kann diese nutzen. Gleiches gilt für Jahreskarten, die wegen der Schließung des Hallenbades nicht bis zum Ablaufdatum genutzt werden konnten. Alle Jahreskarten gelten zunächst bis zum 15. September; eine eventuell verbleibende Restlaufzeit wird anschließend gutgeschrieben. Zum Betreten von Strand- oder Freibad ist allerdings nach den Corona-Verordnungen trotzdem eine digitale Terminbuchung erforderlich, für die eine Systemgebühr von 50 Cent fällig wird.

Ab dieser Saison gelten im Strandbad neue Preise: Erwachsene zahlen für den Einzeleintritt fünf Euro, Begünstigte drei. Das Parkticket für Pkw kostet vier Euro (ab 18 Uhr drei), für Motorräder zwei Euro (ab 18 Uhr 1,50). Im Freizeit und Familienbad bleibt es bei vier Euro für Erwachsene und drei für Begünstigte. Dazu kommen jeweils noch Gebühren für die Online-Buchung.

Da der Verzicht auf Saisonkarten vor allem für Familien mit Kindern eine deutliche finanzielle Mehrbelastung bedeutet, kommen die BaHaMa und die Stadt Langen diesen stark entgegen: „Aus sozialen Gründen und auch, um Kinder zum Sport zu animieren, wird 2021 für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre der Einzeleintritt lediglich einen Euro einschließlich der Systemgebühr für die Online-Buchung kosten. Dies bedeutet für sie eine Preissenkung von 66,6 Prozent“, kündigt Bürgermeister Jan Werner, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der BaHaMa ist, an. Kinder unter drei Jahren zahlen weiterhin nichts, sie benötigen keine eigenständige Terminbuchung.

Die Tickets können bei einer stationären Vorverkaufsstelle (in Langen beim beispielsweise Buchladen und Reisebüro Mr. Travel oder bei den unzähligen Reservix-Ticketshops) gekauft oder per „print@home“ zu Hause auf normalem Papier ausgedruckt sowie per Mobile-Ticket auf das Smartphone geladen werden. Ganz wichtig: Nur bei Kauf über den Webshop der BaHaMa sind die zusätzlichen Kosten auf die Systemgebühr von 50 Cent begrenzt; bei einer Buchung über andere Portale wird zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro berechnet. „Also am besten nicht in einer Suchmaschine nach uns suchen, sondern gleich auf die Seite www.langen.de oder www.baeder-langen.de gehen“, empfiehlt Joachim Kolbe.

Freigeschaltet ist das Buchungsportal ab 7. Juni. Gebucht werden kann immer für maximal eine Woche im Voraus.

Für beide Bäder gilt: Rund um den Eingang und die Kassen, die Sanitäranlagen sowie die Kioskbereiche müssen Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Abstandsmarkierungen und Absperrungen sorgen dort für zusätzliche Sicherheit. Am Liegeplatz und im Wasser sind keine Masken nötig.

Die Umkleiden bleiben geschlossen, die Duschen können genutzt werden. Allerdings ist ebenso wie in den Toilettenräumen die Personenzahl beschränkt. Alle sanitären Anlagen werden wiederholt gereinigt und desinfiziert.

Im Freizeit und Familienbad bleiben Wasserattraktionen, Sprungturm, Rutschen und Sportplätze in diesem Sommer leider geschlossen. Der Spielplatz darf genutzt werden. Im 50- und im 25-Meter-Becken gilt Kreisverkehr, dafür sind breite Bahnen im Wasser abgeteilt.  Rund um die Becken stehen keine Sitzbänke, um dort Menschenansammlungen zu vermeiden.

Im Strandbad am Waldsee bleiben auch in dieser Saison der Zeltplatz und die Wohnmobilstellplätze geschlossen. Dort werden zusätzliche Liegeflächen geschaffen. Der FKK-Bereich ist unter Einhaltung der Corona-Regeln uneingeschränkt nutzbar. Die Rettungsinseln im See bleiben zugänglich, dürfen jedoch nur von maximal vier Personen gleichzeitig genutzt werden. Verzichten müssen die Gäste auf die Beachvolleyballfelder und die Sonnensegel, wo die Gefahr besteht, dass sich viele Personen auf engem Raum konzentrieren. Zur Verfügung stehen die Tischtennisplatten, das Kletterschiff und die anderen Kinderspielgeräte.

Ganz wichtig ist den Verantwortlichen von BaHaMa und der Stadt Langen, dass sich im Umfeld des Waldsees Zustände wie im vergangenen Sommer nicht wiederholen. „Im vergangenen Jahr hat das Verhalten einiger Uneinsichtiger sogar dazu geführt, dass wir das Bad für einige Tage schließen mussten, worunter der große Teil der verantwortungsvollen Badegäste zu leiden hatte“, erinnert Bürgermeister Jan Werner. „Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass wir so etwas mit dem Konzept, das wir in den vergangenen Monaten erarbeitet haben, dieses Jahr verhindern können“, stellt BaHaMa-Chef Joachim Kolbe klar.

Auch in dieser Saison stehen lediglich die 700 Parkplätze im Strandbad Langener Waldsee zur Verfügung. Für diese muss zwingend ein Online-Ticket über die Homepage der Stadt Langen oder der Bäder erworben werden. An der B44 wird an der Einfahrt in die Sehringstraße ein Kontrollpunkt eingerichtet, der Fahrzeuge ohne zuvor gebuchtes Parkticket abweist. So sollen Staus in der Zufahrt zum See verhindert werden. Da erfahrungsgemäß etliche Besucher das Strandbad bereits am späten Nachmittag verlassen haben, werden – wenn möglich – ab 18 Uhr weitere 200 Parkplätze für Feierabendschwimmer freigeschaltet. Kontrollposten an allen Waldwegen sollen ein illegales Befahren und somit das Abstellen von Kraftfahrzeugen im Wald verhindern. Auch in diesem Jahr ist die Waldbrandgefahr unverändert hoch.

Um an heißen Tagen Warteschlangen am Eingang des Strandbades zu verhindern, werden zwei Kassen eigens für Fußgänger und Radfahrer eingerichtet. Auch für Kraftfahrzeuge gibt es zwei Kassen. Ganz wichtig: An den Kassen werden ausschließlich die Online-Tickets gescannt, es können dort keine Eintrittskarten gekauft werden.

In beiden Bädern soll es keine zeitliche Beschränkung des Besuchs („Zeitslots“) geben. „Das wurde schon im Vorjahr, in der wir in den beiden Freibädern mehr als 150.000 Badegäste begrüßen konnten, von der Kundschaft durchweg begrüßt. Außerdem wären bei Hochbetrieb und vor allem im Strandbad Langener Waldsee zeitliche Beschränkungen der Aufenthaltsdauer auf zwei bis drei Stunden weder kontrollierbar noch durchsetzbar“, sagt Joachim Kolbe. „Man stelle sich nur mal vor, wir müssten an einem Hochsommer-Sonntag bei bestem Wetter um 14 Uhr alle Badegäste bitten, das weitläufige Strandbad zu verlassen. Das ist realitätsfremd.“

Sobald die Bäder geöffnet sind, gibt es alle relevanten Informationen dann wieder in Echtzeit auf der Internetseite www.langen.de/baeder.html sowie den Social-Media-Kanälen.

Quelle: Stadt Langen

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