Neuer Kreisverkehr in der Paul-Brass-Straße ist fertiggestellt

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Justus-von-Liebig-Straße nach Grundsanierung wieder für den Verkehr frei

Endlich fließt der Verkehr in der Justus-von-Liebig-Straße wieder beidseitig, ohne Umleitungen und seit der Grundsanierung der kompletten Straße nun mit
Radschutzstreifen und barrierefreien Bushaltestellen.
Bürgermeister Jürgen Rogg und Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang gaben am 20. Mai 2021 die Straße wieder komplett für den Straßenverkehr frei, überzeugten sich
vom Ergebnis und freuen sich, im Rahmen der Baumaßnahme einen neuen Kreisverkehr an der Paul-Brass-Straße ans Straßennetz freigeben zu können.
Die finalen Bauarbeiten am Kreisverkehr – dem vierten Bauabschnitt zur Sanierung der Hauptverkehrsader im Gewerbegebiet Mitte – starteten am 08.
März und wurden etwa drei Wochen früher fertig als geplant. Im Zuge der grundhaften Sanierung der Justus-von-Liebig-Straße wurde das finanziell
eingeplante Budget für die Bauabschnitte eins bis drei nicht komplett ausgeschöpft, sodass der massive Bau des Kreisverkehrs mit vorhandenen
Mitteln möglich geworden ist. Ursprünglich war ein längerfristiges Provisorium mit Plastikelementen vorgesehen. Darauf konnte verzichtet werden.
Bürgermeister und Wirtschaftsförderer Jürgen Rogg freut sich über den Abschluss der Baumaßnahme: „Wir haben mit der Justus-von-Liebig-Straße eine
infrastrukturell hervorragende, zukunftsträchtige Verkehrsachse auf neuestem Stand, die verschiedene Ansprüche an den Straßenverkehr und an die
Infrastruktur unter einen Hut bringt und allen aktuellen Anforderungen Rechnung trägt. Die Eröffnung des „Brass-Kreisel“ schließt die Maßnahme
erfolgreich ab.“ Sein Dank gelte den dort ansässigen Unternehmen, die in all den Jahren mit Beeinträchtigungen umgehen mussten.
Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang ergänzt: „Dank einer guten Kommunikation mit den Firmen vor Ort, standen wir eng im Austausch und ermöglichten baulich und
verkehrsrechtlich immer das, was möglich war, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten.“
Gestartet ist die grundhafte Sanierung der Justus-von-Liebig-Straße im Jahr 2016. Die Maßnahme in dieser Dimension bündelte kosten- und zeitoptimiert
sieben verschiedene Maßnahmen und unterschiedliche Bauträger. Das Positive ist, dass neben dem Kanal die Wasser-, Beleuchtungs-, Strom-, Gas- und
Telekomleitungen parallel erneuert wurden. Hinzu kamen der Straßen- und Gehwegbau. Dies geschah in insgesamt vier Bauabschnitten, wobei planmäßig
es eine größere Pause wischen dem ersten und dem zweiten Bauabschnitt gab, um Verkehrskomplikationen im Rahmen des Ausbaues der Kreuzung
Offenbacher Straße und Vélizystraße zu vermeiden. Mit Erfolg, denn die Planung, der Ausbau, der Verkehrsfluss und die Kommunikationsstrategie wurden seitens
Hessen Mobil als „beispielgebend“ positiv hervorgehoben.
Die Justus-von-Liebig-Straße musste umfänglich saniert werden, da sie seit vielen Jahren baulich gesehen überfällig war. Durch Gutachten wurde die Straße
gemäß eines Bewertungsverfahrens (EMI) eingestuft. Die Bewertung ergab eine Note von 4.9 auf einer Skala von 1-5. Bereits im Jahr 2009 wurde die grundhafte
Sanierung geplant und diese schließlich auch durch die Politik befürwortet.
Diese insgesamt 4,8 Millionen Euro umfassende Maßnahme – der städtische Anteil liegt bei 2,7 Millionen – wurde aufgrund der Finanzen der Kreisstadt
jährlich verschoben.
Der zeitliche Hauptteil der Baumaßnahme lag bei der Kanalerneuerung. Ein Novum für Dietzenbach, was den Umfang und die Größe betraf. Es wurde der
größte Kanal in der Geschichte Dietzenbachs verlegt und zeigte eine eindrucksvolle Ingenieurskunst (wir berichteten). Der etwa 240 Meter lange
Kanal ist mit einem Durchmesser von 2,4 Metern und dem daraus resultierenden Fassungsvermögen gigantisch, wurde aber notwendig im Sinne des
Gewässerschutzes. Ein neuartiges Verfahren ermöglichte ein „Just-in-TimePrinzip“, in dem das Material direkt vor Ort gemischt und mittels
Computertechnik das genaue Mischverhältnis ermittelt wurde. Damit verhinderte man hunderte LKW-Fahrten sowie Liefertransporte von neuem
3 von 3 Seiten Material. Dieses Verfahren schont daher die Ressourcen, spart CO2 ein und bringt eine erhebliche Kosteneinsparung mit sich.
Bei Holger Rietschek, Abteilungsleiter für den Tiefbau in der Stadtverwaltung, liefen in all den Jahren die Fäden für dieses Großbauprojekt zusammen: „Die
einzelnen Gewerke, Leitungen, Straßen- und Gehwegarbeiten konnten gut aufeinander abgestimmt werden. Die Planer und bauausführenden
Unternehmen haben jeweils einen guten Job gemacht.

Quelle: Stadt Dietzenbach

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