Neue Kita 2 in der Brunnenstraße eröffnet bald

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Eine Symbiose aus architektonischem und pädagogischem Konzept
Das aktuell größte Hochbauprojekt steht kurz vor dem Abschluss – die Kita 2verbindet zeitgemäße Architektur und Pädagogik mit Nachhaltigkeit und
Umweltschutz. Binnen eines Jahres Bauzeit ist ein Ensemble entstanden, welches demnächst von den Kindern und den Erzieher*innen mit Leben gefüllt wird und wir
uns vor dem Einzug etwas genauer unter die Lupe nehmen wollen.
Die neue Einrichtung, eingebettet in eine Grünanlage mit großzügigen Spielflächen, ist für die Betreuung von 155 Kindern in drei U3- Gruppen und fünf Ü3-Gruppen
konzipiert. Dafür stehen insgesamt 1.374 Quadratmeter Nettoraumfläche auf zwei Ebenen zur Verfügung.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt über einen Mittelbau, der zwei Baukörper (Ost und West) miteinander verbindet. Alle Räume sind barrierefrei und
schwellenlos erreichbar. Im Erdgeschoss West befinden sich die drei Gruppen für die Kinder bis drei Jahre samt Aufenthalts- und Schlafräumen. Auf der gleichen
Ebene bieten ein großer Mehrzweckraum, das Leitungsbüro, ein Besprechungsraum, die Küche und der Personalbereich viel Platz im östlichen
Bereich der Kita. Auch an ein Elterncafé wurde gedacht, um Elterngesprächen oder Projekten einen Raum zu geben.
Eine Etage höher, im Obergeschoss gelangen die kleinen und großen Gäste zu den großzügigen fünf Ü3-Gruppenräumen, die mit einem geräumigen und hellen
Spielflur verbunden sind. Zudem sind das Bistro sowie Sanitär- und Lagerräume dort angeordnet. Eines der Highlights sind die fünf verschiedenen Bildungsräume,
die mit den Schwerpunkten Kreativität, Medien, Forschen und Experimentieren, Sprachförderung viel pädagogischen Spielraum für offene Angebote ermöglichen. Eine Kinderküche rundet die Raumvielfalt ab.
Alle Räume verfügen über große, meist bodentiefe Fensterflächen, die durch das Tageslicht eine helle und freundliche Atmosphäre schaffen. Die vorgelagerten
Fluchtbalkone im Obergeschoss dienen als 1. Rettungsweg für die dahinter liegenden Gruppenräume. Ein Dachvorsprung über den Fluchtbalkonen spendet im
Sommer Schatten und ist gleichzeitig Wetterschutz.
Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang erläutert: „Bei der kompletten Planung und Umsetzung des Neubaus flossen moderne Aspekte des Klimaschutzes und der
Nachhaltigkeit ein. So trifft ein ökologisches Konzept auf modernste Haustechnik und reduziert nachhaltig CO 2.“ Das Gebäude wurde im Holzhybridmodulbau mit
begrüntem Laubengang errichtet. Es verfügt zudem über ein 800m² großes Gründach. „Ein Großteil der Stromversorgung erfolgt über eine 29,7 kWp
Photovoltaik-Anlage mit einer Eigenverbrauchsquote von 75 Prozent. Beheizt wird über eine Luft-Wasser Wärmepumpe“, so der Dezernent für den Fachbereich Bauen.
Die zuständigen Architekten aus dem Rathaus, Gabi Laufen-Jäger und Roland Schellhaas, ergänzen in Bezug auf die fertig gestellte Inneneinrichtung: „Bei der
Materialauswahl wurde natürlich darauf geachtet, dass ökologisch unbedenkliche Baustoffe mit guten Schall- und Dämmeigenschaften verwendet wurden. So kamen
Naturkautschukböden und schallabsorbierende Decken aus HolzwolleLeichtbauplatten zum Einsatz. Sie bieten eine gute Balance zwischenWirtschaftlichkeit, Technik, Ökologie und Nachhaltigkeit. Zudem gibt es eine Fußbodenheizung mit intelligentem Doppelnutzen: im Winter dient sie zum Heizen und im Sommer zum Kühlen.“ Die Be- und Entlüftungsanlage in allen
Räumen sorgt für saubere Luft zu allen Jahreszeiten. Wie wichtig dies ist, zeigt die aktuelle Pandemie. Dank des neuen Konzeptes liegt der CO2-Ausstoß der um etwa
ein Drittel niedriger verglichen mit konventioneller Haustechnik.

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