Farben umweltgerecht entsorgen

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Städtische Umweltberatung und KBL klären auf: Restmüll,
Gelber Sack oder Schadstoffmobil?

Die Pandemiezeit nutzen viele Menschen zum Umbau oder zur Renovierung von Haus oder Wohnung. Danach stellt sich oft die Frage: Wohin mit der überflüssigen Restfarbe? Die ordnungsgemäße Entsorgung ist nicht einfach, deshalb gibt es auf den Websites der Stadt Langen (www.langen.de) und der Kommunalen Betriebe Langen (KBL/www.kbl-langen.de) genaue Empfehlungen dazu.

Zunächst sollte überlegt werden, ob die Farbreste, gut verschlossen und frostfrei gelagert, aufbewahrt werden können. So hat man für lange Zeit Anstrichmittel zum Nachbessern
oder für eine spätere Renovierungsmaßnahme zur Hand.

Falls man sich dagegen entscheidet oder einfach nur die Garage oder den Keller aufräumen möchte, richtet sich die Entsorgung immer nach den Inhaltsstoffen in den Farben: Wasserlösliche Farben, wie handelsübliche Dispersionsfarben oder Acrylfarben zum Anstreichen von Decken und Wänden im Innenbereich, sind keine gefährlichen Abfälle. Die leeren Behältnisse aus Plastik oder Metall können deshalb einfach zum Verpackungsabfall, also in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne, gegeben werden. Eimer und Deckel sollten voneinander getrennt sein. Leere Glasgefäße mit Bastelfarben gehören in die Altglascontainer. Komplett eingetrocknete Farbklumpen sollten zusammen mit den Utensilien wie Pinseln, Farbrollen oder Abstrichgittern im Restmüll entsorgt werden. In der 900 Grad Celsius heißen Müllverbrennungsanlage ist dieser Abfall richtig aufgehoben.

Bei flüssigen und pastösen Restmengen hingegen müssen auch Dispersionsfarben zum Schadstoffmobil gebracht werden. Dafür können auch mehrere kleinere Farbmengen einfach zusammengegossen werden. Da die Annahmekapazität im Schadstoffmobil begrenzt ist, ist es erforderlich, mit nur ein bis zwei gefüllten Farbgefäßen zu kommen anstatt mit vielen fast leeren Dosen und Eimern. Dann klappt es auch mit der Abgabe viel schneller. Wichtig ist aber, die Behältergröße von 25 Liter dabei nicht zu überschreiten.

Dasselbe gilt für alle Lacke, die nach chemischen Lösungsmitteln riechen. Diese Farbreste müssen immer, egal ob eingetrocknet, pastös oder flüssig, zum Schadstoffmobil gebracht werden, um in Sondermüllverbrennungsanlagen bei Temperaturen über 1.000 Grad umweltgerecht entsorgt zu werden. Leere, also spachtelreine Gefäße können hingegen wieder in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne.

Beim Farbenkauf rät die Abfallberatung auch, auf die Etiketten und Siegel zu schauen. So ist das Umweltkennzeichen „Blauer Engel“ immer ein guter Hinweis auf umweltfreundliche Inhaltsstoffe. Antischimmelmittel, Weichmacher, Fungizide, Biozide, Nikotinsperren oder Kunststoffanteile hingegen sind oft unnötig zugesetzte Schadstoffe.

Infos zu den kommunalen Sammelterminen des Schadstoffmobils findet man im Abfallkalender. Die ausführlichen Flyer „Wohin mit Schadstoffen aus Haushalten?“ und „Dispersionsfarbe“ gibt es unter folgendem Link: www.rmaof.de/download.html. Wer sich bei der Entsorgung nicht sicher ist oder Fragen hat: Ein Anruf bei den Abfallberatungen der Stadt Langen und KBL helfen schnell und unkompliziert weiter. Die Rufnummern lauten: 06103 203-391 oder 595-471.

Quelle: Stadt Langen

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