Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Präventive Spritzung gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners in den Stadtgebieten Anfang Mai 2021

Dreieich.  Die haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners sorgen seit mehreren Jahren im Rhein-Main-Gebiet für Aufregung und sind weiter auf dem Vormarsch. Die Nesselhaare der Raupen verursachen bei Hautkontakt einen unangenehmen, juckenden Ausschlag und in Einzelfällen kommt es zu weiteren allergischen Reaktionen, insbesondere der Atemwege. Die steigenden Jahresdurchschnittstemperaturen begünstigen die Lebensbedingungen des Falters. Schneereiche, besonders kalte oder lange Winter haben keinen Einfluss auf die Spinner, da sie sich zu dieser Zeit in einem stabilen, unempfindlichen Zustand in den fast unsichtbaren Eiablagen in den Eichenkronen befinden.

Um die Gesundheitsgefahren für Bürgerinnen und Bürger abzuwenden, wird auch in diesem Jahr in Dreieich eine vorbeugende Bekämpfung der Raupen im noch unschädlichen Jungstadium an Eichen auf öffentlichen Plätzen mit hoher Verkehrserwartung, Spielplätzen, Kindertagesstätten durchgeführt.

Die vorbeugende Spritzung wird, abhängig von den Temperaturen und der damit einhergehenden Entwicklung der Eichenblätter, von der Firma Landau aus Bad Vilbel durchgeführt. Ausgebracht wird ein Bacillus thuringensis – Präparat, das von den Raupen durch Blattfraß aufgenommen wird und dann ihr Absterben bewirkt. Das Mittel ist für den Menschen ungefährlich, auch schadet es Bienen nicht. Die Eichen werden mit dem Mittel eingenebelt. Etwa einen halben Tag lang können noch Tropfen von den Blättern herabfallen, die zwar unschädlich, aber etwas klebrig sind. Aus diesem Grund werden einzelne behandelte Flächen für ein paar Stunden abgesperrt. Die Stadt Dreieich und die DLB AöR bitten schon jetzt um Verständnis für diese notwendigen Unannehmlichkeiten.

 

Die prophylaktische Spritzung gegen den Eichenprozessionsspinner ist nach den Erfahrungen der Vorjahre sehr effektiv und verhindert fast völlig den Befall für den Sommer des gleichen Jahres an diesen Bäumen.  In Dreieich werden 170 Eichen vorbeugend behandelt.

Fragen beantwortet gerne Sylvio Jäckel von der DLB AöR unter 06102 3702-355.

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