Wiederaufnahme der praktischen Ausbildung in Kleingruppen

Auf diesen Moment haben die über 100 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer der Einsatzabteilungen Heusenstamm und Rembrücken lange und geduldig gewartet: In der kommenden Woche darf die praktische Ausbildung unter strengen Auflagen wieder aufgenommen werden. Mit einem Testsystem vor der jeweiligen Ausbildungseinheit dürfen ab dann wieder Kleingruppen von sechs Einsatzkräften und einem Ausbilder in die für den sicheren Umgang mit den Gerätschaften so wichtige Praxisausbildung starten. In sehr kurzer Vorbereitungszeit stellten die Verantwortlichen die Dienstpläne zusammen und organisierten ein corona-konformes Ausbildungskonzept.

An mehreren Wochentagen werden unter anderem die Themen Türöffnungstechniken, Atemschutzausbildung, tragbare Leitern und der Umgang mit der erst im letzten Jahr beschafften Drehleiter im Stadtteil Heusenstamm behandelt.

Das Thema Türöffnung fordert die Ehrenamtlichen statistisch gesehen als Einsatzsitution ungefähr 2 mal im Monat, um dem Rettungsdienst Zugang zu Wohnungen oder Gebäuden zu verschaffen, in denen sich zum Beispiel medizinische Notfälle ereignet haben.

Die Atemschutzausbildung ist gemäß der Dienstvorschriften mit die aufwendigste und jährlich mehrmals nötige Ausbildungseinheit der Einsatzkräfte. Der Einsatz unter Atemschutz in verrauchten Bereichen zählt zu den gefährlichsten Arbeiten der Feuerwehren und bedarf deshalb einer sorgfältigen und kontinuierlichen Weiterbildung.

Am neuen Hubrettungsgerät bedarf es fortlaufende Ausbildung und Training der Maschinisten und Korbbediener, um unter anderem Brände aus dem Rettungskorb heraus bekämpfen oder erkrankte Personen aus Obergeschossen von Gebäuden schonend retten zu können.

Der gekonnte Umgang beim Aufstellen von tragbaren Leitern ermöglicht den schnellen Zugang in Gebäude bei beengten Platzverhältnissen. Auch die hierzu notwendigen Kenntnisse müssen fortlaufend und vor allem praktisch geübt werden.

Zusätzlich dazu findet an den eigentlichen “Feuerwehr-Tagen”, dem Donnerstag in Heusenstamm und dem Freitag in Rembrücken, weiterhin Online-Ausbildung statt. Auch hierzu gab es in der langen Zeit seit Beginn der Pandemie schon die ein oder andere Idee, um das Fachwissen nicht nur mit theoretischem Unterricht per Präsentation aufrechtzuerhalten, sondern auch mit ausgefeilten Ideen einen praktischen Bezug herzustellen.

Denn nicht umsonst sind Feuerwehrleute Improvisationskünstler, die auch im Einsatzfall auf jede noch so komplizierte Situation besonnen und überlegt reagieren müssen, um professionell Hilfe leisten zu können und für die Heusenstammer Bürgerinnen und Bürger 365 Tage rund um die Uhr da zu sein, wenn sie gebraucht werden.

Quelle: Feuerwehr/Stadt Heusenstamm 

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