Neues Quartier in der Eisenbahnstraße: Kooperation städtischer Töchter sorgt für 32 neue Wohnungen und Räume für eine neue Kita

Dreieich. Als beispielhaft bezeichnet Bürgermeister Martin Burlon die Zusammenarbeit der städtischen Töchter Stadtwerke Dreieich GmbH und der DreieichBau AöR. Deren Zusammenarbeit bringt zum wiederholten Male den sozial geförderten Wohnungsbau in Dreieich voran. Diesmal ist geplant, dass die Stadtwerke der DreieichBau ein etwa 5.600 Quadratmeter großes Grundstück für 70 Jahre in Erbpacht überlassen, um hier drei dreigeschossige Gebäude mit insgesamt 32 Wohnungen zu bauen. 25 davon sollen sozial gefördert werden, zudem wird eine städtische Kita mit Kapazität für zwei Betreuungsgruppen errichtet. Zu diesem Zweck hat der Magistrat in seiner Sitzung vom 19. April eine Beschlussvorlage an die Stadtverordnetenversammlung zum Abschluss des Erbbaurechtsvertrags auf den Weg gebracht. Das positive Votum der jeweils zuständigen Gremien (Aufsichtsrat und Verwaltungsrat) der Stadtwerke sowie der DreieichBau liegen bereits seit Anfang März vor, so dass nach Zustimmung durch das neu gewählte Stadtparlament am 1. Juni unmittelbar die Beurkundung des Vertrages erfolgen kann.

Mit Vertragsschluss beginnt dann die Uhr für die DreieichBau zu ticken: Innerhalb von sechs Jahren soll das Projekt vertragsgemäß vollständig realisiert sein. Wenn alles nach Plan läuft, sollte eine Fertigstellung der Gesamtmaßnahme im vierten Quartal 2024 möglich sein. Ein strammer Zeitplan, findet Erster Stadtrat Markus Heller: „Ich bin sicher, dass alle Beteiligten bereits gut für die nächsten Schritte vorbereitet sind.“ Diese bestehen für die DreieichBau neben der Erhebung von Grundlagendaten wie Vermessung oder Begutachtung des Baugrunds in der Vertiefung der Planung und für die Stadtwerke in der Neuordnung ihres Betriebsgeländes. Was bisher großzügig auf einer Fläche von einem halben Hektar gelagert oder abgestellt werden konnte, bekommt nun einen neuen Platz. Die verbleibende Betriebsfläche mit immerhin noch rund 8.300 Quadratmetern wird umstrukturiert und für die Anforderungen eines modernen Versorgungsunternehmens fit gemacht.

Noch eine weitere Veränderung auf dem Stadtwerke-Gelände wird es geben: Das alte Wohnhaus wird dem Neubauvorhaben weichen. Um dies umzusetzen, ist eine Realisierung des Bauvorhabens in zwei Abschnitten vorgesehen: Zunächst wird das auf dem hinteren Teil des Geländes geplante Gebäude mit der zweigruppigen Kita und fünf Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss errichtet. Erst danach wird der zweite Bauabschnitt mit Abbruch des Bestandsgebäudes und Errichtung der zwei vorne liegenden Gebäude mit 12 beziehungsweise 15 Wohnungen begonnen.

Die Kita wird nach ihrer Fertigstellung von der Stadt angemietet, um die Betreuung der Kinder aus der Kita Oisterwijker Straße zur gewährleisten, denn dort plant die Stadt die Errichtung eines Neubaus für dann fünf Betreuungsgruppen. Ziel ist es, die Bereitstellung von Krippenplätzen weiter voranzutreiben und den Fehlbedarf von Betreuungsplätzen für Über-Dreijährige weiter konsequent zu verringern.

Nach dem Blockheizkraftwerk, mit dem die Stadtwerke nicht nur das neu errichtete Quartier an der Hainer Chaussee sondern auch das Freibad mit Wärme versorgen, ist auch diese zweite Kooperation ein gelungenes Beispiel intrakommunaler Zusammenarbeit. Da sind sich auch Steffen Arta, Geschäftsführer der Stadtwerke und Dirk Böttcher, Vorstand der DreieichBau, einig. Im unbeplanten Innenbereich des Geländes der Stadtwerke wird eine attraktive Fläche für den Wohnungsbau mit einem ansprechenden Bebauungskonzept für vor allem sozial geförderten Wohnraum gewonnen. Gleichzeitig wird die Schaffung von Kita-Plätzen befördert. Gemeinsam mit dem Magistrat der Stadt geben sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die konstruktiven Verhandlungen zum Erbbaurechtsvertrag nun in einen reibungslosen Planungs- und Bauablauf münden werden.

Quelle: Stadt Dreieich 

 

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