Das Jugendparlament (JuPa) im Webtalk: Keine leichten Zeiten für Nachwuchspolitiker*innen!

„Die üblichen 90 Minuten reichten kaum aus für den Webtalk mit dem JuPa.  Es war ein reger Austausch an Fragen und Ideen und wir haben intensiv über die Situation der Jugendlichen in Dreieich diskutiert“, berichtet Linda Hein, neue Co-Fraktionssprecherin.

Die GRÜNEN Dreieich haben die inzwischen etablierte Webtalk-Reihe am Freitag (16.04.) fortgesetzt: Das JuPa war mit vier kompetenten Nachwuchspolitiker*innen gut vertreten, die ihre Gelegenheit nutzten sich einzubringen.

„PoWi“ (Politik und Wirtschaft) … für manche Schüler*innen das Horrorfach schlechthin – für andere ein Hobby. Selbst Politik machen für die eigene Stadt, für Jugendliche der Stadt, das geht in Dreieich seit knapp fünf Jahren offiziell im Jugendparlament. Mit Anja Baars und Laszlo Boroffka sitzen seit der Kommunalwahl zwei JuPa-Mitglieder der ersten Stunde für die GRÜNEN im Dreieicher Stadtparlament. Paul Herholz hat sich früher nicht wirklich mit Politik auseinandergesetzt, aber jetzt, im JuPa, mache es Spaß. Sein Lehrer habe ihn in der 7. Klasse darauf angesprochen und man könne wirklich was bewegen – und wie!

Motivationsprojekt Nr. 1: Ein kompletter Parkourpark, den die Jugendlichen mit ihrem  Engagement auf die Beine gestellt haben. Was zum Auspowern, fit werden – und Treffpunkt soll er werden! Denn Treffpunkte für Jugendliche sind rar gesät in Dreieich, einer Stadt, in der die Stadtteile weit verteilt sind. Und nicht alle Jugendlichen sind mobil. Vor allem für Jugendliche aus Götzenhain und Offenthal ist das ein Problem. Daher hat das JuPa dem Thema gleich eine ganze Arbeitsgruppe gewidmet.

Und Themen müssen diskutiert werden, Ideen müssen wachsen. „Manchmal fällt es uns schwer, für die ganze Gruppe zu sprechen“, so Leyla. Das, was sie zusammenschweißt, ist ihre Generation und nicht – wie in Parteien – ihre Sicht auf die Welt. Das ist dann schwierig, aber die Jugendlichen finden meist einen Konsens und wissen auch schon, welches Thema künftig im Fokus stehen soll: Das Rede- und Antragsrecht. Um endlich – auf Augenhöhe mit den Parteien – im Rathaus wirklich handeln zu können. „Das sehen die Jugendlichen offenbar illusionsfrei. Initiativen ergreifen und offensiv vertreten, Verbündete suchen und Kompromisse ausloten gehört für sie selbstverständlich zum Handwerk“, berichtet Co-Fraktionssprecher Roland Kreyscher. „Das Rede- und Antragsrecht würde – neben coolen Projekten – ein Motivationsschub im Vorfeld der JuPa-Wahlen im Herbst sein.“

Die Kinder- und Jugendförderung ist dem JuPa seit Anfang an eine wichtige Stütze. Sie organisiert die Wahlen und unterstützt auch einzeln Events. Überhaupt, beim Thema „Events“ kommen die Mitglieder des JuPa ins Plaudern: Sie berichten von Workshops, von Vorträgen in Zusammenarbeit mit der Bildungsstätte Anne Frank, vom Seminar-Wochenende zu Beginn ihrer Legislatur… doch dann kam Corona.

Und mit den Lockdowns wurde die Motivation der JuPa-Mitglieder auf eine harte Probe gestellt. Zwar wurden Sitzungen online abgehalten, aber nach ganzen Schultagen am Bildschirm abends noch zur Onlinesitzung kommen, war und ist für viele eine große Herausforderung.

Trotz allem sind Paul, Leyla, Marius und Jonah hoch motiviert. Denn sie spüren den Rückhalt der Stadt, der Presse, vom Rathaus. Sie wissen: Es wurde schon viel erreicht und neue Projekte sind in der Pipeline. So wie eine Youth-Map, eine App mit Tipps für Jugendliche in Dreieich. Und diese Begeisterung steckt an. Das müssen die Jugendlichen nun bald auch an den Schulen verbreiten, denn Ende des Jahres stehen Neuwahlen an. Dann gilt es auch, mehr junge Frauen zu begeistern, denn die sind leider noch etwas unterrepräsentiert im Dreieicher Jugendparlament.

Für den Webtalk im Mai haben die GRÜNEN bereits Ideen für ein brisantes und spannendes Thema mit interessanten Gästen – aber mehr wird noch nicht verraten.

Quelle: Stadt Dreieich 

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