Enten füttern – sinnlos und gefährlich

Besonders im Bürgerpark erfreuen sich viele Besucher daran, Enten zu füttern. Leider kann dies fatale Folgen nach sich ziehen.

Um die Besucher des Bürgerparks darauf aufmerksam zu machen, wie schädlich zusätzliches Füttern sein kann, wurden zwei neue Schilder aufgestellt. In leicht verständlicher Form, können so selbst Kinder verstehen, dass Enten kein zusätzliches Futter benötigen.

Besonders Brot birgt eine tückische Gefahr. Es fängt schnell zu schimmeln an und wenn es trocken ist, quillt es im Magen der Enten auf, wenn sie etwas trinken. So kann es den Wasservögeln den Tod bringen. Aber auch das Gewässer leidet, denn alles was von den Enten gegessen wird, kommt als Kot wieder raus. Diese Mengen an Kot belasten das ökologische Gleichgewicht. Zu viel Kot und Futterreste führen zu einem Sauerstoffmangel, das Gewässer kippt um, Fische und Pflanzen sterben. Bestimmte Bakterien vermehren sich, mit zum Teil tödlichen Folgen auch für die Enten. Herumliegende Futterreste lockern darüber hinaus auch Ratten an.

Anstelle von einer Brottüte, sollte bereits bei Kindern das Interesse am eigentlichen Tier geweckt werden. So könnte man statt der Fütterung, die Enten beobachten und versuchen den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen festzustellen oder die Anzahl der Enten im Weiher spielerisch zu ermitteln.

Quelle: Stadt Dreieich 

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