Bürgerservice wird weiter erhöht

Organisationsuntersuchung zeigt Optimierungspotentiale auf

Um die Verwaltungsleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu optimieren und Ressourcen effektiver, effizienter und insgesamt wirtschaftlicher einzusetzen, lässt die Stadt Neu-Isenburg seit Oktober 2018 Verwaltungsabläufe durch eine externe Evaluation überprüfen. Damit beauftragt wurde die KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement), als Spezialist für Empfehlungen, Konzepte und Lösungen zu aktuellen und relevanten Fragen des kommunalen Managements. „Uns ging es bei dieser Untersuchung um eine objektive, neutrale Sicht von außen auf Optimierungspotenziale innerhalb der Fachbereiche. Im Ergebnis sollten Verbesserungen zum Ressourceneinsatz und der Arbeitsorganisation erarbeitet werden, aber auch darum festzustellen, ob ausreichend Personalreserven für die qualitative Erledigung der vielfältigen Aufgaben zur Verfügung stehen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Begonnen wurde mit der Untersuchung der Fachbereiche Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehrsbehörde (2018) sowie der Fachbereiche Zentrale Dienste, Organisation, Interkommunale Zusammenarbeit, Gremien und Wahlen, Stadtarchiv, Personalwesen und IT-Service (2019).

Jetzt standen die Leistungen und Arbeitsabläufe in den Fachbereichen Soziales, Wohnungswesen, Rentenstelle, Integration (50.1), Seniorenförderung, -beratung und –konzepte (50.2) und Kinder und Jugend (51) auf dem Prüfstand. Den Gremien liegt dafür der Abschlussbericht der KGSt zur Kenntnis bzw. der Nachtragsstellenplan zur Beschlussfassung vor.

Die untersuchten Fachbereiche gehören zu den wesentlichen Bestandteilen der Daseinsvorsorge einer kreisangehörigen Stadt. Nach einer Bestandsaufnahme der Ist-Situation, zu der auch Interviews und Workshops mit den Leitungen der Kindertagesstätten und Stadteilzentren sowie den Seniorenberatungsstellen gehörten, wurden konkrete Empfehlungen ausgesprochen, die eine unterschiedliche Reichweite und Tiefe für die Umsetzung aufweisen.

Bürgernahe Serviceleistungen wie zum Beispiel die Arbeit der Rentenstelle sind eine Dienstleistung der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger. Den Einsparungseffekten, die eine Auslagerung an die Deutsche Rentenversicherung Frankfurt bringen würden, steht ein großer Verlust an Bürgernähe gegenüber – denn die Leistungen der Rentenstelle werden gerne und auch häufig von den Bürgerinnen und Bürgern nachgefragt. Im Jahr 2019 wurden von zwei Sachbearbeiterinnen 528 Rentenanträge bearbeitet. Zusätzlich fielen 2610 Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Anträge an. Darüber hinaus wurden ca. 3000 Anfragen telefonisch bzw. in der Sprechstunde gestellt. „Für viele Bürgerinnen und Bürger hat dieses Angebot einen hohen Stellenwert. Da in Neu-Isenburg die Abgabe dieser Leistung nur an die Deutsche Rentenversicherung in Frankfurt möglich wäre, finden wir es sehr wichtig, dieses bürgerfreundliche Angebot der Rentenantragsannahme und der Rentenberatung beizubehalten“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.                                                                                          

Die Ergebnisse der Stellenbedarfsberechnung der KGSt haben, wie auch schon bei den vorhergehenden Untersuchungen gezeigt, dass die Stadt Neu-Isenburg sehr schlank und effizient arbeitet. Zusätzlich als erforderlich festgestellte Stellen wurden in die Änderungsanträge zum Nachtragsstellenplan 2021 eingearbeitet. Die Zusätzlichen Personalkosten in Höhe von rd. 270.000 Euro wurden mit dem Haushalt genehmigt.

Quelle: Stadt Neu-Isenburg

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