Jahresrückblick 2020

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles

Auch wenn 2020 als das Corona-Jahr in die Stadtgeschichte eingehen wird, wurden trotzdem in diesem Jahr viele wichtige Projekte der Stadtentwicklung vorangebracht: Im Birkengewann wurden viele Häuser und Wohnungen bezogen, Grünanlagen bepflanzt, Spielplätze, und Wege fertiggestellt und das Spielgelände der Kita Birkengewann kindgerecht gestaltet. Umfangreiche Investitionen in Höhe von 5.960.695 Euro flossen in diesem Jahr in den Ausbau der Infrastruktur. 

Hier wurde für die Zukunft gebaut:

Für das Stadtquartier Süd gibt es jetzt einen rechtswirksamen Bebauungsplan. Hier, in der „Neuen Welt“, wird ein urbaner Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen. Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt, nun beginnt der Straßenbau, dem 2022 die ersten Gebäude-Baumaßnahmen folgen werden. Das Herzstück der „Neuen Welt“ – das markante Backsteingebäude der ursprünglichen Wurstfabrik Wilhelm Luft und späteren Bundesmonopolverwaltung – bleibt erhalten. In das schöne Gebäude an der Schleussnerstraße wird ein Kindergarten einziehen, bis 2024 sollen hier bis zu 130 Kinder betreut werden. Die Kita wird den Namen der legendären Isenburger „Hebamm“ Margarete Müller tragen. „Wir sind sehr froh, dass die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg das Areal der „Monopol“ kaufen konnte“, so Bürgermeister Herbert Hunkel. Außerdem sind barrierearme Wohnungen vorgesehen. Mit zwei Grundstücksarrondierungen konnten die Straßenführung im Stadtquartier Süd im Bereich der Elise-Streb-Straße und der Marie-Curie-Straße optimiert werden.

Unter dem Titel Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ laufen auch in den nächsten Jahren die Planungen und Maßnahmen für die Umgestaltung der Frankfurter Straße, der Fußgängerzone und den Alten Ort. Damit soll der öffentliche Raum als Gesicht der Stadt gestaltet und die Innenstadt als Ort der Begegnung mit einer besseren Aufenthaltsqualität belebt werden, der Einzelhandel gestärkt, die Stadt durchgrünt, Brachflächen reaktiviert und Potenziale für die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Mehr zu allen Projekten – dazu zählt beispielsweise auch das Integrierte Klimaschutzkonzept für Neu-Isenburg – ist auf der städtischen Internetseite www.neu-isenburg.de zu finden. Insgesamt hatte die Stadt 2020 Einzelmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1.323.500 Euro angemeldet. Mit Zuwendungsbescheid vom 4. Dezember 2020 wurden Einzelmaßnahmen in Höhe von 1.223.500 Euro mit einer Fördersumme von 674.000 Euro bewilligt, das entspricht einer Förderquote von 55,09 Prozent.

Im August 2020 haben die Bauarbeiten begonnen, jetzt steht der Rohbau und bis Ende 2021 soll der Neubau der Kita mit Verwaltungsstelle, Polizeistation und Wohnungen in Gravenbruch am Dreiherrnsteinplatz bezugsfähig sein. Die geschätzten Baukosten des Gebäudes liegen bei rund 3.560.000 Euro.  

Der Dr.-Eckener-Platz in Zeppelinheim wird für rund 76.310 Euro aufgewertet und umgestaltet. So soll beispielsweise die Wegeführung mittig durch den Dr.-Eckener-Platz und vor dem Brunnen entlanglaufen. Der Brunnen wird als zentraler Platz hergestellt mit einer Pflasterfläche und Rundbänken, die sich gegenüberliegen. Der Sandkasten soll so groß hergestellt werden, dass ein nachträglicher Einbau eines Zeppelin-Spielgerätes möglich ist.

Ausbau der Kinderbetreuung

Ein besonderes und dauerhaftes Anliegen ist die qualitätsvolle Kinderförderung und -betreuung. Auch hier wurden und werden neue Betreuungsplätze geschaffen, sowohl für die Tagespflege als auch die Kindereinrichtungen. Mit 1.061 Plätzen in der Schulkinderbetreuung ist Neu-Isenburg Spitzenreiter. „Wenn es den Kindern gut geht, geht es uns allen gut. Weitere zehn Wohnungen für insgesamt 50 Plätze werden jetzt im Wohngebiet Birkengewann von der GEWOBAU für Kindertagespflegepersonen angemietet“, so Bürgermeister Herbert Hunkel, „Nach dem Erfolg des Kinderhauses Montessori in der Erlenbachaue gelingt uns jetzt noch ein spürbarer Ausbau der U3 Versorgung im Birkengewann“.

Am 7. Dezember wurde Neu-Isenburgs erste Fahrradstraße Am Trieb frei-gegeben – probeweise für ein Jahr.

Unternehmensansiedlungen

Neu-Isenburg ist ein beliebter Wirtschaftsstandort mit einer sehr guten Infrastruktur, die durch die Anbindung an die Regionaltangente West bis 2026/2027 noch besser wird. Neu-Isenburg ist die stärkste Wirtschaftskraft im Kreis Offenbach mit 31.924 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Insgesamt wählten den Standort 6.238 Unternehmen. Aus diesem Grund richtet Bürgermeister Herbert Hunkel einen herzlichen Dank an „alle Neu-Isenburger Unternehmen, die mit 30.000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für eine prosperierende Wirtschaftskraft der Hugenottenstadt sorgen“.

Neueste Ansiedlung ist in diesem Jahr die Condor, die  zum 1. August 2020 die Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg „An der Gehespitz 50“ verlegt hat. Von 1974 bis 1991 war der Ferienflieger schon einmal in Neu-Isenburg beheimatet.  Am neuen Unternehmensstandort in Neu-Isenburg sind alle Verwaltungsressorts untergebracht mit zunächst 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Neu-Isenburg auf dem Weg zur smart City

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Vor diesem Hintergrund wurden in Neu-Isenburg die Weichen für den Weg zur Smart-City gestellt. Die Leitlinien dazu hat die Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr beschlossen. Dabei stehen die Handlungsfelder digitale Verwaltung – eGovernment, Wirtschaft/Handel/Industrie 4.0, IT-Infrastruktur/Cybersicherheit genauso auf der Agenda wie Mobilität/Verkehr/Stadtumbau, Umwelt- und Klimaschutz, Bürger und Gesellschaft, Abfallwirtschaft/Abwasser- und Energieinfrastruktur sowie Wohnen. Die Smart-City soll unser Leben komfortabler und nachhaltiger machen, Wirtschaften effizienter und dabei helfen, wichtige Ressourcen zu sparen.

Immer mehr Dienstleistungen wurden im vergangenen Jahr online – 24 Stunden an sieben Tagen – gestellt, zuletzt das Programm WebKita am 1. Dezember. Beim Lockdown im Frühjahr 2020 zeigte sich, wie wichtig die Möglichkeit ist, auch ohne den Gang in das Rathaus oder das Bürgeramt behördliche Angelegenheiten erledigen zu können oder das umfangreiche Online-Angebot der Stadtbibliothek zu nutzen. Bis Ende 2022 haben Städte und Gemeinden die gesetzliche Pflicht alle Verwaltungsdienstleistungen zu digitalisieren. In der Umsetzung dieser Verpflichtung ist Neu-Isenburg bereits sehr gut aufgestellt.

Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Dorflinde“ hat die Stadt seit 2019 zehn öffentliche WLAN-Hotspots im Neu-Isenburger Stadtgebiet in Betrieb genommen, die gut genutzt werden. Weitere zehn Standorte wurden in diesem Jahr errichtet, so dass nun   an insgesamt 20 Standorten ein kostenloses, schnelles und frei zugängiges City-WLAN-Netz besteht.

Aktuell plant die Stadt ihren Internetauftritt neu zu gestalten und die bisherige Webseite in eine Progressive Web-App umzuwandeln. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern sich wie gewohnt zu informieren gleichzeitig aber auch interaktive Elemente selbst zu bearbeiten oder einzugeben sowie individuelle Informationen zu erhalten. Anwendungsbeispiele sind die Integration des Abfallkalenders, Informationen zu ÖPNV, freien Parkplätzen oder Kultur-Angeboten und vieles andere mehr. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer effizienten und innovativen Digitalisierung der modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert.

Das Corona-Jahr

In Neu-Isenburg gibt es eine bemerkenswerte Solidarität: Diese zeigte sich auch in dieser Notsituation. Wie in dieser Krisenzeit die soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft der Menschen gestiegen ist.  So wurden ehrenamtlich Masken genäht und ein Nachbarschaftsnetzwerk gegründet, um älteren Menschen beim Einkaufen zu helfen. Unternehmen spendeten für Senioreneinrichtungen und städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisierten Musik oder Sport vor den Balkonen für ältere Menschen, die von den Kontaktbeschränkungen besonders betroffen waren. Eine schöne Idee war das Buchprojekt, mit Erinnerungen, Koch- und Backrezepten Neu-Isenburger Seniorinnen und Senioren.    

Die Neu-Isenburger Unternehmen beteiligten sich vielfältig in der Stadt, wie zum Beispiel

  • EXCON Services GmbH aus Neu-Isenburg spendete 750 Fläschchen Desinfektionsmittel an Senioreneinrichtungen. 
  • 400 Snacktüten an Ärzte, Senioren- und Pflegeheime sowie an DRK, Polizei, Feuerwehr etc. von Lorenz Snack-World
  • 35.000 Masken für den Kreis Offenbach von Chip1
  • 400 Schokohasen für Senioreneinrichtungen Viridium Gruppe
  • 600 selbstgenähte Masken für Alten- und Pflegeheime und Rathausbesucher Leo Pharma
  • Ehrenamtlich werden Masken genäht oder Masken gespendet zum Beispiel von Verena Kainath (mittlerweile 5.500!), von der Ahmadiyya-Gemeinde u.v.a.

Kultur

Das kulturelle Leben war von den Corona-Einschränkungen besonders betroffen. Trotzdem wurden verschiedene Angebote unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt, wie beispielsweise das Open-Doors-Festival im Autokino, gestreamte Lesungen wie zum Beispiel der „online Abend mit Klabund“ (19. Juni), der gemeinsam mit dem ffk (Forum zur Förderung von Kunst und Kultur in Neu-Isenburg e.V.) veranstaltet und aus der Stadtbibliothek übertragen wurde.

Viele Feste wurden verschoben, darunter auch die großen Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Veauche und Andrézieux-Bouthéon.

Im Corona-Jahr 2020 wurde im kleinen Kreis im Rahmen des Holocaust-Gedenktages, der Pogromnacht und des Volkstrauertages jenen gedacht, die Opfer von Gewalt und Verfolgung wurden. Besonders auch der Opfer von Hanau, Wien, Paris und Lyon. „Auch in Zukunft wird sich die Stadtgesellschaft mit aller Kraft jeder Art von Hetze und Gewalt entgegenstellen“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Kommunale Corona-Hilfen

„Um die Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern und direkte Hilfen für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel, die Gastronomie aber auch die Bürgerinnen und Bürger zu leisten, haben die Stadt, die Stadtwerke und die GewoBau zusätzlich 2.641.107,94 Euro aufgewendet“, berichten Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt, die sich dankbar dafür zeigten, dass Bund und Land die hohen Gewerbesteuerausfälle mit 26 Millionen Euro kompensierten.

Die gesamte Pandemiezeit über stand die städtische Wirtschaftsförderung für Fragen und Hilfestellungen zu diversen Problemlagen zur Verfügung.  Der Gastronomie wurde durch das Ordnungsamt unbürokratisch Außengastronomie genehmigt, Sondernutzungsgebühren für den öffentlichen Raum wurden nicht erhoben. Die Stadt Neu-Isenburg hat die Genehmigungs- und Gestattungsverfahren im Rahmen der Pandemie unbürokratisch positiv begleitet, beispielsweise bei der Zustimmung zu Veranstaltungen oder Gastronomieflächen. Eine Woche nach dem ersten Lockdown wurde auf der städtischen Website das Angebot „Neu-Isenburg bringt’s“ eingerichtet, eine Plattform für Hol- und Lieferdienste für die örtlichen Unternehmen, den Einzelhandel und die Gastronomie. Im November wurde darüber hinaus mit dem Online-Marktplatz Zircl ein weiteres Angebot bereitgestellt, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.  

Nur gemeinsam konnten wir das alles schaffen!

„Unser großer Dank gilt in diesem Jahr all den Bürgerinnen und Bürgern, den Unternehmen und den Menschen, die sich in Vereinen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Initiativen aktiv einbringen. Insbesondere aber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der medizinischen Dienste, der Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Aber auch den Damen und Herren, die an der Kasse der Märkte ihre nicht einfachen und zuverlässigen Dienste leisten, dem Handwerk und allen Dienstleistern! Und allen, die diszipliniert und mit Besonnenheit die vorgegebenen Hygienemaßnahmen befolgen und dazu beitragen, dass die Verbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir wünschen Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest. Kommen Sie gut und gesund in das neue Jahr“, so Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Quelle: Stadt Neu-Isenburg

 

 

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